22.07.2014

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Explosion in Diyarbakir – 70 verletzte Menschen In Diyarbakir ist es zu einem schweren Unfall gekommen: ein explodierender Kraftstoff-Tanker hat in der Nacht zum Dienstag mehr als 70 Personen verletzt. Der Kraftstoff-Tanker soll dabei umgestürzt sein – durch die Explosion sind auch die umliegenden Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen worden.

Der Fahrer des Tankers soll dabei die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben. Zwei volle Busse sollen sich in unmittelbarer Nähe zum Lkw befunden haben. Helfer, die direkt nach der Explosion versucht haben Personen zu retten, sollen sich nach weiteren Explosionen verletzt haben. Die Flammen des Unfalls waren so weit zu sehen, dass Personen aus den umliegenden Dörfern zur Hilfe eilten.

Ein toter Soldat bei Gefechten im Südosten der Türkei Bei einem Gefecht in Sanliurfa zwischen türkischen Soldaten und Schmugglern ist ein Soldat gestorben. Zwei weitere werden verletzt. Im Stadtteil Ceylanpinar ist es gegen 22 Uhr zu einem Gefecht zwischen Soldaten und Schmugglern gekommen, bei dem der Soldat erschossen wurde. Informationen zufolge sind die Schmuggler von den Soldaten aufgefordert worden, stehen zu bleiben. Diese antworteten jedoch mit Schüssen. Die Anzahl der Schmuggler bei dem Gefecht wurden mit 15 benannt.

Archäologe Dr. Klaus Schmidt verstorben Dr. Klaus Schmidt galt als Entdecker der 11.500 Jahre alten Tempel im Südosten der Türkei. Nun ist der renommierte Wissenschaftler in seiner Heimat bei einem Badeunfall verstorben.1995 hatte Dr. Klaus Schmidt die 11.500 Jahre alten Tempel in der Nähe der Stadt Sanliurfa im Südosten der Türkei entdeckt. Als Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) führte er bis zuletzt die Ausgrabungen. Bei einem Badeunfall an der Ostsee ist Schmidt aus bisher unbekanntem Grund verstorben.

Galatasaray: Koray Günter schließt Abschied aus
Abwehrspieler Koray Günter erklärte, nicht zu seinem Ausbildungsverein Borussia Dortmund zurückkehren zu wollen. Ganz im Gegenteil: der Perspektivspieler erhofft sich eine lange Karriere beim 19-maligen türkischen Meister Galatasaray: „Nach Roberto Mancini, der mich zum Club geholt hat, ist mit Cesare Prandelli erneut ein hochkarätiger Trainer zu Galatasaray gekommen.

Er wird dem Team vieles im taktischen, qualitativen sowie im Disziplinbereich lehren. Spieler und Trainer haben sich sofort gut verstanden. Galatasaray will einen neuen Weg beschreiten und setzt vermehrt auf die Verpflichtung von jungen Spielern. Das ist ein Umstand, der für mich persönlich auch sehr wichtig ist. Als Trainer wurden unter anderem auch Jürgen Klinsmann, Ottmar Hitzfeld und Bruno Labbadia gehandelt. Das zeigt, welch große Ziele dieser Verein verfolgt“, so der 19-Jährige gegenüber der österreichischen Presse.

Staatstrauer in der Türkei Der Ministerrat ist gestern in der Türkei zusammengetreten. Wichtigster Punkt auf der Agenda des vierstündigen Treffens waren die Angriffe auf Gaza. Wegen der Ereignisse in Gaza hat die Türkei eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen. Vizepremier Bülent Arinc erklärte und sagte: „Wegen der Angriffe auf Gaza hätte die Türkei, um ihre Solidarität mit dem palästinensischen Volk zu bekunden für Dienstag, Mittwoch und Donnerstag eine Staatstrauer ausgerufen. Die Türkei werde zur Beendigung der israelischen Angriffe auch ihre diplomatischen Bemühungen fortsetzten.“

Arinc sagte, der Vorstoß für eine humanitäre Hilfe für die Palästinenser sei unternommen worden. Die Türkische Agentur für Zusammenarbeit und Koordination TIKA hätte mit den Arbeiten begonnen, um in der ersten Phase Lebensmittel und Nothilfsgüter in Höhe von einer Million Dollar an die bedürftigen Palästinenser zu verteilen.

(Quelle: Generaldirektion für Presse und Information, Türkei Fußball, DHA, TRT in Ankara)

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