22.06.2011

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Ankara entsetzt über Bericht zur Lage in Syrien Am 9. Juli erhielt Ankara einen offiziellen Bericht über die Lage in Syrien. Der Bericht wurde im Rahmen von Informationen aus der Region vorbereitet. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan bezeichnete die Vorfälle als Gräueltat. Dem Bericht zufolge wurden am meisten Frauen und Kinder benachteiligt.

Die Lage in Syrien soll auch am Ende des Monats, während der Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates auf der Tagesordnung stehen. Die jüngsten Entwicklungen in Syrien und die Lage der Flüchtlinge, wird vom Staat an Ort und Stelle verfolgt. Außenminister Ahmet Davutoğlu, Kommandeur der Landstreitkräfte Erdal Ceylanoğlu und Gendarmerie-Kommandant Necdet Özel besuchten vor kurzem die Provinz Hatay. Gestern hatte Staatspräsident Abdullah Gül seinen Nahost Berater Erşat Hürmüzlü in die Provinz Hatay geschickt. Nach Angaben wird auch Ministerpräsident Erdoğan in den kommenden Tagen die Region besuchen. Die Zahl der Flüchtlinge inzwischen auf 10.718 gestiegen.

Netanjahu für neue Ära türkisch-israelischen Beziehungen Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gratulierte mit einem Brief seinen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan für seinen Wahlerfolg. Netanjahu machte den Vorschlag, die Zusammenarbeit zwischen der Türkei und Israel erneut aufzubauen. Netanjahu sagte auch, dass seine Regierung für die Lösung der Probleme zwischen beiden Ländern bereit sei. Seine Hoffnung sei, die Zusammenarbeit und Freundschaft erneut aufzubauen.

Nach dem Wahlsieg der AK Partei am 12. Juni gratulierte auch der türkisch-israelische Verein im israelischen Parlament Erdoğan. In einer schriftlichen Botschaft wurde der Wunsch für den Beginn einer neuen Ära bei den türkisch-israelischen Beziehungen zum Ausdruck gebracht. Die mit den Unterschriften von 12 Knesset-Abgeordneten verfasste Botschaft, wurde im Namen der Gruppe an Robert Tiviaev überreicht. Des Weiteren wurde in der Botschaft betont, die tragischen Vorkommnisse in der Vergangenheit zu belassen. Unteranderem kam der palästinensische Ministerpräsident Mahmud Abbas nach Ankara. Nach Angaben wird Abbas morgen mit Staatspräsident Abdullah Gül und am Freitag mit Ministerpräsident Erdoğan zusammenkommen.

Jugendliche aus 130 Ländern im Palais Çankaya empfangen Im Anlass der 9. Internationale Türkisch-Olympiade empfing der Staatspräsident Abdullah Gül Jugendliche aus 130 Ländern im Palais Çankaya. Mit ihren Türkischkenntnissen haben die jugendlichen Staatspräsident Gül verzaubert. Gül sagte: “Ich freue mich eine solche vielfältige Gemeinschaft auf Türkisch ansprechen zu können”. Die 9. Internationale Türkisch-Olympiade kann man in dieses Jahr zum ersten Mal auch im Internet live verfolgen. Etwa 1000 Jugendliche aus 130 Ländern haben mit ihren Türkischkenntnissen das Publikum verzaubert.

Topbaş trifft Ban ki-Moon in New York Der Bürgermeister von Istanbul, Kadir Topbaş ist in New York mit UN-Generalsekretär Ban ki-Moon zusammengetroffen. Nach dem Treffen im Zentral Gebäude der UN, hat Topbaş dem UN-Generalsekretär den Vorschlag gemacht, eine Konferenz bezüglich der Rolle der Städte für den Aufschwung der Länder zu veranstalten. Beim Gespräch erörterte Topbaş auch den Vorschlag nach der Öffnung eines Regionalbüros der Vereinten Nationen in Istanbul.

Angriffe auf Korrespondent Tageszeitung Sabah Während des Prozesses gegen 18  Mitglieder der Terror Organisation PKK wurde der Korrespondent Abdurrahman Şimşek von der Tageszeitung Sabah, der den Prozess mit verfolgt, von PKK Mitgliedern angegriffen. Der Angeklagte Hacı Karakoyun, der als ein wichtiges Mitglied der PKK gilt, zeigteals Ziel den Korrespondent Abdurrahman Şimşek und sagte “das ist der Mann, der über uns schreibt.” Daraufhin haben PKK Mitglieder den Korrespondent Şimşek angegriffen und ihn bedroht zu töten. In Frankreich sind 18  Mitglieder der Terror Organisation PKK angeklagt. Der Prozess wird bis zum 6.Juli andauern.

Türkischer  Rüstungskonzern schließt Abkommen mit Streitkräften Der größte türkische  Rüstungskonzern ASELSAN unterzeichnete einen Abkommen mit den türkischen Streitkräften. Demnach wird der Konzern tief  und mittleren Höhenbereich Luftabwehrflugkörper Systeme für die nationale Verteidigung entwickeln und produzieren. Das Abkommen beträgt 573 millionen Euro. Das Abkommen wurde von Unterstaatssekretär Murad Bayar, vom Staatssekretariat der Verteidigungsindustrie und von  dem ASELSAN Vorsitzenden des Vorstandes Hasan Memişoğlu sowie  Generaldirektor  Cengiz Ergeneman unterzeichnet.