19.01.2011

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Türkei und Katar bemühen sich um friedlich Lösung der Libanon-Krise Die Bemühungen der Türkei und dem Katar die Libanon-Krise friedlich zu lösen setzen sich weiterhin fort. Nach dem Dreiergipfel in Damaskus reisten Außenminister Ahmet Davutoğlu und der katarischer Ministerpräsident Scheich Hamad bin Jassim bin Jabor Al-Thani gestern zusammen nach Beirut und führten mit allen Führern einen Pendel Diplomatie.

Vor seinem Treffen in Istanbul kam Außenminister Ahmet Davutoğlu vorgestern Abend mit dem iranischen stellvertretenden Außenminister Ali Akbahr Salehi in Ankara zusammen. In diesem Rahmen trafen sich Davutoğlu und Al Thani in Beirut mit dem libanesischen Staatspräsidenten Michel Suleiman, dem Parlamentspräsidenten Nabih Berri, dem Ministerpräsidenten Saad Hariri sowie weiteren politischen Funktionären zusammen. (Akşam)

Minister für Energie und Bodenschätze Taner Yıldız in Venezuela Minister für Energie und Bodenschätze Taner Yıldız befindet sich derzeit zu offiziellen Kontakten in Venezuela. Yıldız wird in Caracas mit dem venezolanischen Staatspräsidenten Hugo Chavez, dem Außenminister Nicolas Maduro sowie dem Energie- und Erdölminister Rafael Ramirez treffen.

Im Rahmen seiner Kontakte wird Yıldız auch an dem Treffen der „Energie-Arbeitsgruppe“ teilnehmen. Yıldız wird am 21. Januar in die Türkei zurückkehren. (Hürriyet-Milliyet)

Aufhebung der Visumspflicht zwischen Türkei und Russland Nach dem gegenseitigen Besuchen von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan und dem russischen Staatspräsidenten Dimitri Medwedew in der letzten Periode, bei dem historische Abkommen ratifiziert wurden, bereiten sich beide Länder jetzt vor die Visumspflicht aufzuheben.

Die Aufhebung der Visumspflicht war schon seit einiger Zeit auf der Tagesordnung und wurde in den Außenministerien beider Länder bearbeitet. Nach der Ratifizierung der Rückübernahmeabkommen wird die Aufhebung der Visumspflicht in 30 Tagen in Kraft treten. (Akşam)

EU- Kommission lob Haushalt der Türkei Die, das Jahr 2010 betreffende Haushaltszahlen -die vom Finanzminister Mehmet Şimşek veröffentlicht wurden- erhielten von der EU- Kommission Lob. Im Jahreswirtschaftsbericht 2011 der EU Kommission wurde bekannt gegeben, dass die Haushaltsleistung der Türkei viel besser als erwartet erschien. (Sabah)

„Nordzyprische Airlines“ gegründet Das Abkommen über die Gründung einer neuen Fluggesellschaft unter dem Namen „Nordzyprische Airlines“ wurde unterzeichnet. Die neue Fluggesellschaft unter dem Namen „Nordzyprische Airlines“ wird die bankrotte „Cyprus Turkish Airlines“ (KTHY) ersetzen.

Das Partnerschaftsabkommen mit der Nordzyprischen Fluggesellschaft wurde vom TRNZ-Verkehrsminister Ersan Saner, dem Vorstandsvorsitzenden der Turkish Airlines Hamdi Topçu sowie den 26 Aktieninhabern unterzeichnet. An der Zeremonie nahm auch der nordzyprische Ministerpräsident Irsen Küçük teil.

60 Prozent der Aktien sollen an Privatinvestoren gehen, 30 Prozent wird der Staat halten, weitere zehn Prozent die türkische Fluglinie „Turkish Airlines“ (THY). Derzeit fliegen nur THY, „Pegasus Airlines“ und „Atlas Jet“ Nordzypern an. Die staatlichen Einrichtungen haben das Jahr 2011 zum Jahr des Tourismus erhoben und dazu ist eine eigene inseltürkische Fluglinie von großer Bedeutung. Die Flüge sollen Ende März aufgenommen werden. (Akşam)

Konferenzen  „Allianz der Zivilisation“ in Istanbul Die Istanbul Konferenzen der Allianz der Zivilisationen wird heute mit der Konferenz der UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova unter dem Motto, „Brücke in die Zukunft bauen“ fortgesetzt. Im Vorfeld der Konferenz wird die Ausstellung „das Istanbul des Reisenden Evliya Celebei“ eröffnet. In einer schriftlichen Erklärung wurde daran erinnert, dass 2011 von der UNESCO zum Evliya Celebi Gedenk Jahr erklärt worden ist. In dieser Hinsicht werde die UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova die Ausstellung eröffnen.

Die auf Vorstoß von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und seinem spanischen Amtskollegen, Jose Louis Rodriguez Zapatero eingeleitete Allianz der Zivilisationen werde als das globale Friedensprojekt des Jahrhunderts bewertet. Dieses Projekt stieß innerhalb kurzer Zeit auf ein reges Interesse. Die Zahl der dieses Projekt unterstützenden Länder erreichte 120. Ziel der Istanbul Konferenzen der Allianz der Zivilisationen ist es, weltberühmte Politiker, Wissenschaftler, Denker und Künstler mit Intellektuellen und dem Volk in der Türkei zusammen zu bringen, heißt es in der Erklärung.