16.09.2013

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Mehr als 1 Millionen neue Einwohner in Istanbul Die Einwohnerzahl in Istanbul ist innerhalb von nur vier Jahren um 1.157.576 gewachsen. Das türkische Statistikamt (TÜIK) gab an, dass der Zuwachs in Istanbul höher sei als die Einwohnerzahl von 64 Städten des Landes. Zur gleichen Zeit betrug der Zuwachs in Ankara jährlich durchschnittlich 104.105 Einwohner, was insgesamt in vier Jahren 416.603 Einwohner macht. In dieser vierjährigen Periode ist die Einwohnerzahl von 13 Städten geschrumpft. Am meisten ist die Stadt Yozgat um 453.211 Einwohner geschrumpft.

Erster türkischer Nachrichtensatellit Der Minister für Wissenschaft, Industrie und Technologie Nihat Ergün gab bekannt, die türkische Anstalt für Wissenschaftliche und Technologische Forschung (TÜBITAK) für die Entwicklung und Produktion vom Nachrichtensatellit TÜRKSAT 6A finanziell zu 100 Prozent in der Forschung und Entwicklung zu unterstützen. TÜBITAK, die mit nationalen Erdbeobachtungssatelliten GÖKTÜRK-2 und RASAT große Erfolge erzielt hat, hat nun mit den Arbeiten für den Nachrichtensatellit begonnen. Die Konstruktion, Software und Teile des Satelliten werden alle „Made in Turkey” sein. TÜRKSAT 6-A wird Dienste für die zivile, geschäftliche und militärische Einrichtungen leisten.

Wirtschaftsgipfel der Arabischen Liga in der Türkei Auf Initiative von Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan werden die Handelsminister der Mitglieder der Arabischen Liga, Saudi Arabien, Katar, Irak, Libanon, Jordanien, Sudan, Dschibuti, Tunesien, Mauretanien, Palästina, Oman und Libyen am 25. September in Mersin mit ihren Ministern für Wirtschaft, Investition und Handel zusammenkommen. Minister Çağlayan sagte, der Wirtschaftsgipfel werde das bislang größte Wirtschaftstreffen zwischen der Türkei und den arabischen Ländern sein, das je veranstaltet wurde. Auf der Tagesordnung stünden Themen wie die politischen Entwicklungen im Mittleren Osten und Afrika und dessen Auswirkungen auf die Wirtschaft der Region und den Ländern, wie Probleme in Anbetracht internationalen Entwicklungen gelöst werden können und wie Kooperationen gefördert werden können.

Zivildialog der türkischen Regierung Die türkische Regierung, die neben den Kampf gegen den Terrorismus auch großen Wert auf zivile Unterstützung gibt, wird in der nächsten Zeit den „Zivildialog“ erhöhen. Das Staatssekretariat für Öffentliche Ordnung und Sicherheit hat einen fünfjährigen Plan ausgearbeitet. In ihrem strategischen Plan ist das erste Ziel während der Terrorbekämpfung die Zivilunterstützung zu gewähren. Die erwähnten Strategien sind unter anderem: Die Sicherstellung von Informationsaustausch und Koordination mit relevanten Institutionen und Gouverneuren für die Ausführung der Strategien, Unterstützung von Projekten der Universitäten, Berufsverbänden, Gewerkschaften und NGO’s über die Forschung von Sozio-ökonomischem, kulturellen und psychologischen Dynamik des Terrors und die Errichtung einer Bibliothek und Dokumentationszentrum über Terrorbekämpfung.

Gerichtsverfahren gegen Mitglieder der Freien Syrischen Armee Aktuell läuft in der Türkei ein Gerichtsverfahren gegen sechs Personen, denen der Erwerb von chemiewaffenffähigem Material vorgeworfen wird. Sie sollen Mitglieder der Freien Syrischen Armee (FSA) sein. Sechs Mitglieder der FSA stehen aktuell in der Türkei unter Anklage. Sie sollen versucht haben, Material zur Herstellung von Giftgas zu erwerben. Für die türkische Staatsanwaltschaft der südanatolischen Stadt Adana besteht kein Zweifel an der Schuld der Verdächtigen. Das geht aus Abhörprotokollen hervor. Dieser Vorwurf sei in einer 132-seitigen Anklageschrift stichhaltig nachzuweisen.

(Quelle: Generaldirektion für Presse und Information in Ankara)