16.05.2014

Soma-Cemal-Yildiz_160514_teaser_gr_thmerged.jpg

Soma Unglück: Cemal Yildiz mit 15 verstorben Cemal Yildiz, der bei dem Grubenunglück ums Leben kam, war nicht 19 Jahre, sondern gerade mal 15 Jahre alt. Gestern fand die Begräbnisfeier des Jungen in der Moschee im Cuma Viertel statt. Er wurde dann auf dem städtischen Friedhof in Soma beerdigt. Türkei hörte den Namen Cemal Yildiz nach dem Unglück von seinem Onkel vor der Leichenhalle von Soma. Vor laufenden Kameras sagte der Onkel, sein Neffe sei erst 15 Jahre alt gewesen. Die Frage des Presse, wie ein 15-jähriger Juger in der Mine hat arbeiten dürfen, ließ der Onkel unbeantwortet.

Soma Komur – Erklärung zum Unglück Drei Tage nach dem Grubenunglück in Soma hat die Betreiberfirma eine Erklärung abgegeben. In der Erklärung hieß es wie folgt, „Bei Messungen fünf Minuten vor dem Brand wurde nichts Außergewöhnliches festgestellt. Leider brach in unserem Betrieb ein Brand aus, der mit Technik und Ingenieurswesen nicht erklärt werden kann. Wir stehen vor einem Fall, der in der Geschichte des Bergbaus nie stattgefunden hat. Im Bergbausektor ist ein Brandausbruch in diesem Masse außergewöhnlich. Der Grund für die schnelle Ausbreitung des Brandes als unter normalen Umständen trotz aller Sicherheitsvorkehrungen wird untersucht.“

Staatspräsident Gül zum Grubenunglück
Staatspräsident Gül setzt seine Inspektion nach dem Grubenunglück in Soma fort und betonte, dass es zu diesem Schmerz gar nicht kommen durfte. Er forderte, dass alle Regel überarbeitet und die erforderlichen Maßnahmen getroffen werden müssen.

Damit sich dieser Schmerz nicht wiederholt, müsse alles Erforderliche unternommen werden. Zu dem Grubenunglück seien Ermittlungen eingeleitet worden und würden mit großer Sorgfalt fortgesetzt werden. Der Staats und die Regierung werden für die Familien alles mögliche unternehmen, um ihren Schmerz ein wenig zu lindern.

Fussball-Clubs: Anteilnahme für die Opfer von Soma Die Sportwelt veröffentlicht nach dem Grubenunglück in Soma Unterstützungsbotschaften. Europäische Sportvereine teilen mit Botschaften den Schmerz der Türkei.

Unter den Sportclubs, die ihre Anteilnahme zum Ausdruck brachten befinden sich unter anderem die spanische Vereine Atletico Madrid und Barcelona, die britischen Vereine Chelsea und Liverpool, die deutschen Vereine Borussia Dortmund und Schalke.

Altetico Madrid bereitet sich darauf vor, bei der Begegnung gegen Barcelona mit einem schwarzen Band und mit T-Shirts mit der Aufschrift „Soma“ auf das Feld zu gehen. Vor der Spielen der Final Four der Turkish Airlines Euroleague in Milano wurde eine Schweigeminute eingehalten.

Bibliothek Topkapi Palast Weltweit bedeutende Experte für handgeschriebene Werke sind in der Türkei. Akademiker und Experten, die auf Einladung des Ministeriums für Kultur und Tourismus, in die Türkei gekommen sind, finden die Gelegenheit die handgeschriebenen Werke in der Bibliothek des Topkapi Palast Museums zu untersuchen.

Ziel ist die internationale Bekanntmachung der Bibliothek in Istanbul. In der Bibliothek sind mehr als 18 Tausend handgeschriebene Werke und zwei Tausend Sonderexemplare. In der kommenden Woche werden Experten des serbischen Kulturministeriums die Werke in der Bibliothek des Topkapi Palast Museums untersuchen.

(Quelle: Generaldirektion für Presse und Information, Türkei Fußball, Sabah, TRT in Ankara)