16.03.2012

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Neue Flüchtlingswelle aus Syrien Während die syrische Regierung den Druck gegen die Oppositionellen erhöht, werden an der Grenze zu Syrien große Vorbereitungen getroffen. In den letzten 24 Stunden sind 1000 weitere Syrier in die Türkei geflüchtet. Mit den Anweisungen von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan, wurden die örtlichen Behörden aufgerufen ihre Aufnahmekapazität zu überprüfen.   In den Ortschaften an der Grenze habe man begonnen, Container- und Zeltstädte für die Flüchtlinge zu errichten. Laut dem Außenministerium, sind derzeit offiziell 14.700 syrische Flüchtlinge in sechs Lagern an der Grenze – doppelt so viel wie noch zu Beginn des Jahres.   Vizepremier, Beşir Atalay, beschuldigte die syrische Führung, die Grenze zu verminen, um so die Zivilisten an der Flucht zu hindern. Atalay sagte auch, dass im gegebenen Falle, an der syrisch-türkischen Grenze eine Pufferzone errichtet werden könnte.   Ahmet Lütfi Akar, Präsident des Roten Halbmondes, sprach von einem Szenario mit 500.000 Flüchtlingen aus dem umkämpften Nachbarland Syrien. Akar betonte auch, dass alle Vorbereitungen, für das schlimmste getroffen wurden. ALLE ZEITUNGEN

Abdullah Gül trifft Correa Staatspräsident Abdullah Gül hat gestern den Staatspräsident von Ecuador, Rafael Correa, im Çankaya Palais empfangen. Gül und Correa verwirklichten nach ihrem bilateralen Gespräch eine gemeinsame Pressekonferenz. Correa machte auf der Pressekonferenz folgende Äußerungen: „In meiner Jugend habe ich die Türkei besucht. Als ich damals die Hagia Sophia gesehen habe, habe ich mich dazu entschlossen, wenn ich irgendwann einmal eine Tochter bekomme, dann wird sie Sofya heißen. Heute habe ich eine Tochter namens Sofya. Sie ist 18 Jahre alt.“

Hinsichtlich einer Frage über die Lage in Syrien sagte Correa „Die Türkei hat, als ein modernes Land im Prozess des arabischen Frühlings eine sehr wichtige Rolle gespielt.“ Zu Ehren von Correa wurde ein Abendessen gegeben. SABAH-HÜRRİYET

Beziehungen zwischen Türkei und Frankreich Der französische Außenminister Alain Juppe äußerte sich im Radyo France Culture über die Beziehungen zwischen Frankreich und der Türkei. Juppe bestätigte, dass das Gesetz, welches das Leugnen eines Völkermordes unter Strafe stellt, zu Konflikten mit der Türkei geführt hat. Das Gesetz wurde vom französischen Verfassungsrat gekippt. Juppe betonte, dass sein Land trotz einigen Unstimmigkeiten immer noch Kontakte zu der Türkei anhält.

“Die Beziehungen mit der Türkei wurden nicht abgebrochen. Darüber hinaus gehen die wirtschaftlichen Beziehungen weiter. Auch unsere kulturellen Beziehungen führen wir fort.“ so Juppe.

 Außenminister Alain Juppé war einer derjenigen, die das Völkermordgesetz als nicht zweckdienlich kritisierten. Er vertrat auch immer die Ansicht, dass die Beziehungen zur Türkei stets handfest fortgeführt werden müssten. Auch unterstrich er die Bedeutung der Türkei in der Syrien-Krise. SABAH

Turkish Airlines befördert über 5 Millionen Passagiere Die Turkish Airlines (THY) hat im Gegensatz zum letzten Jahr bei ihrer Passagierzahl ein Wachstum von 19,2 Prozent erreicht und somit ihre Passagierzahl auf 5,1 Millionen erhöht. THY-Vorstandsvorsitzender Hamdi Topçu betonte das die Verhandlungen für Firmenkäufe andauern. Topçu sagte, „Die Gespräche über eine Übernahme der nationalen Fluggesellschaft Polens LOT gehen weiter. Wir erwarten, dass es in einem Monat deutlich wird.“   The New York Times, hat in einem Bericht die THY lobend erwähnt. Darin hieß es, dass die THY weltweit 189 Destinationen anfliegt. Die THY habe nicht nur die Zahl der Destinationen, sondern auch die Passagierzahlen erhöhen können. In den letzten zehn Jahren sind die Passagierzahlen ums Dreifache angestiegen. HÜRRİYET

Türkische Uni unter den Top 100 der Welt Laut der The Times Higher Education World University Ranking, ein internationales Ranking aller Universitäten, befindet sich die ODTÜ (Middle East TU) Universität, unter den Top 100 der Welt. Dies entspricht laut den Meinungen von Akademikern den wissenschaftlichen Standards. Es wurde angekündigt, dass die ODTÜ einen Platz zwischen 90 und 100 belegt.   Der Rektor der Universität, Prof. Dr. Ahmet Acar betonte, das er sich im Namen der Türkei sehr geehrt fühlt. Acar sagte, “Zum ersten Mal ist es einer Universität aus der Türkei gelungen, sich einen Platz in der Liste zu schaffen. Dies wird das Interesse an den türkischen Universitäten steigern. Ich hoffe, das es in den kommen Jahren auch anderen Universitäten gelingt.“ HÜRRİYET