13.09.2013

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Razzia beim Sender TRT in Ägypten Das Auslandsbüro des türkischen Staatssenders TRT musste zwischenzeitlich geschlossen werden. Ägyptische Behörden hatten eine Razzia beim Sender  durchgeführt, die Räumlichkeiten im Auslandsbüro von TRT durchsucht und konfiszierte ihre Computer und Dokumente. Ein Haftbefehl soll gegen einen dessen Reporter erlassen werden. Jedoch ist es nicht bekannt, was ihm zur Last gelegt wird. Offenbar Glück hatte der TRT-Reporter Mehmet Akif Ersoy. Nach eigenen Angaben befand sich Ersoy zum Zeitpunkt der Razzia nicht in Kairo. Angeblich kamen die Polizisten mit einem Haftbefehl gegen Ersoy und durchsuchten die Räumlichkeiten. Ein Anwalt der türkischen Botschaft in Kairo beschäftige sich nun mit dem Fall. „Sie haben tausende Videokassetten, Computer und anderes Equipment konfisziert“, so Ersoy, der die Einzelheiten von seinen Kollegen in Kairo erfahren hat.

Assad will Chemiewaffen abgeben Im Streit um seine Chemiewaffen hatte Syrien nachgegeben und entschieden, diese unter internationale Kontrolle zu stellen. Man sei damit dem russischen Vorschlag gefolgt, sagte der syrische Präsident Baschar Assad am Donnerstag. Assad teilte folgendes mit: „Die militärischen Drohungen der USA hätten bei seiner Entscheidung keine Rolle gespielt. Mein Land wird die Chemiewaffen an die internationale Gemeinschaft übergeben, weil Russland dies vorgeschlagen habe.“

Viessmann produziert in der Türkei Der Heizungshersteller Viessmann Group hat in Manisa ein neues Werk mit einer Investition von rund 50 Millionen Türkische Lira (19 Millionen Euro) für die Produktion von Gas-Wandgeräten errichtet. Das Gebäude wurde im Beisein von hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft wie Generalkonsulin Margit Häberle eröffnet. Der Technik-Vorstand Dr. Klaus-Peter Kegel sagte, sie planen, dass die Industriezone Manisa eines der Zentren für Kombiproduktion im globalen Maß wird. Die Anlage wird zu Beginn 100.000 Einheiten pro Jahr mit 150 Arbeitnehmern herstellen.

Yunus Emre Kulturzentrum eröffnet Der Kultur- und Tourismusminister Ömer Çelik flog nach Budapest für die Eröffnung des Yunus Emre Kulturzentrums. Minister Çelik äußerte, dass dieses Zentrum ein konkretes Beispiel für kulturdiplomatische Tätigkeiten zwischen der Türkei und Ungarn sei. Çelik besuchte außerdem das Grabmal von Gül Baba, dem berühmten Mystiker des Bektashi-Orden, der auch den mächtigen osmanischen Sultan Süleyman I. beeinflusste.

Gute Aussichten für Türkei und China An dem “Handel- und Investitionsforum für Türkei und China”, welches von der Türkischen Vereinigung von Geschäftsleuten und Industriellen (TUSKON) mit 130 Geschäftsleuten aus China und 300 aus der Türkei organisiert wurde, wurden die strategischen Pläne über die Zukunft beider Länder bekanntgemacht. Bei der Eröffnung sprach der Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan, beide Länder hätten eine enorme Wirtschaft als Schwellenländer, aber diese Gelegenheit werde nicht genutzt. „Die Globale Krise 2008 hat vieles verändert, der Kapitalismus wird neu umgeschrieben. In zehn Jahren wird die Weltwirtschaft zu 60 Prozent von der Türkei und China betrieben“ So Çağlayan.

(Quelle: Generaldirektion für Presse und Information in Ankara)