10.10.2012

presse_101012_teaser_gr_thmerged.jpg

Außenminister in Griechenland Außenminister Ahmet Davutoğlu ist auf Einladung des griechischen Außenministers Dimitris Avramopoulos nach Griechenland gereist.

Aus dem Außenministerium verlautete, dass Davutoğlu in Griechenland mit seinem griechischen Amtskollegen die türkisch-griechischen Beziehungen erörtern wird  und dass regionale und internationale Themen auf der Tagesordnung stehen.

Davutoğlu wir im Rahmen seiner Kontakte auch mit dem griechischen Ministerpräsidenten zusammen kommen. SABAH – 10/10/2012

NATO steht hinter der Türkei Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen äußerte sich auf bei dem Treffen der NATO-Verteidigungsminister am Dienstag in Brüssel über die jüngsten Geschehnisse an der türkisch-syrischen Grenze. „Wir haben alle notwendigen Pläne bereitliegen, um die Türkei zu schützen und zu verteidigen. Wir hoffen aber, dass dies nicht notwendig sein wird. Natürlich kann die Türkei auf die Solidarität des Bündnisses vertrauen.“ so der NATO-Generalsekretär. Rasmussen verurteilte die „völlig inakzeptablen syrischen Attacken“ und betonte das Recht der Türkei, sich „gemäß internationalem Recht“ zu verteidigen.

Rasmussen betonte außerdem auch „Wir hoffen, dass alle Seiten Zurückhaltung zeigen und eine Eskalation der Krise vermeiden.“

Beide Nachbarländer haben sich im Grenzgebiet seit Mittwoch vergangener Woche immer wieder gegenseitig mit Artillerie und Granaten beschossen. Auslöser war ein syrischer Granatenbeschuss, bei dem fünf türkische Zivilisten getötet wurden. SABAH-MİLLİYET – 10/10/2012

Abdullah Gül empfängt Botschafter Staatspräsident Abdullah Gül wird heute den südsudanischen Botschafter in Ankara, John Gai Yoh, den litauischen Botschafter in Ankara, Kestutis Kudzmanas, den jordanischen  Botschafter in Ankara, Emced el-Adayla und den finnischen  Botschafter in Ankara, Nina Irmeli Vaskunlahti im Çankaya-Palais empfangen. Gül wird beim Treffen die Beglaubigungsschreiben der Botschafter entgegennehmen.

Hollande: Türkei verhindert Krise an der Grenze Der französische Staatspräsident Francois Hollande gab zusammen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in Paris eine Pressekonferenz. Hollande bezeichnete die Haltung der Türkei hinsichtlich der Krise an der Grenze „gemäßigt.“ Staatspräsident Francois Hollande verwies auf den Zwischenfall an der türkisch-syrischen Grenze, bei dem Zivilisten ums Leben kamen. „An der türkischen Grenze gab es schwere Zwischenfälle. Eine mögliche Krise ist durch die mäßige Haltung der Türkei überwunden worden. Aber wie lange kann dieser Zustand noch anhalten. Die Haltung von Frankreich ist offenkundig. Assad muss seine Macht niederlegen und es muss weitere Sanktionen geben.“ so Hollande. Der französische Staatspräsident Francois Hollande begrüßte auch den Vorschlag der Türkei zur Bildung einer Übergangsregierung unter Führung des syrischen Vize-Präsidenten Faruk El Schara. HÜRRİYET – 10/10/2012