Ehe sich die Komnenen im 12. Jh. mit der Festung Castra Commeni
eine Residenz einrichteten, wurde der Ort im 11.Jh. von den Seldschuken
und gleich anschliesend von den Danischmendiden eingenommen. Trotz mehrfacher
Wiedereroberungen durch Byzanz fiel Castamon im ausgehenden 12.Jh. an die
İsfeniyaroğulları. Deren zweiter Herrscher, Süleyman (1300- 1399), unterwarf
von hier aus ganz Paphlagonien.
Später geriet es kurzfristig unter osmanische Herrschaft. Bis 1459 blieb
die neugebaute Stadt dann wieder Residenz der İsfeniyaroğulları, da Timur
die Regionalfürsten wieder als Herrscher in ihren Residenzen eingasetzt
hatte. Dann wurde die Stadt endgültig osmanisch.