Kapalý Çarþý Der bedeckte Bazar ist einer der wenigen Attraktionen der Stadt und
erhielt seine gegenwärtige Ausgestaltung weitgehend im 17. Jahrhundert.
Als besonders malerisch sind die Schmiedewerkstätten zu erwähnen. Weitere
Sehenswürdigkeiten in der Altstadt unterhalb der Zitadelle stammt vor allem
aus dem 15./16. Jahrhundert. Dazu zählen die Ulu Cami aus der Zeit der
Dulkadir-Beys mit wertvollen Holzarbeiten und Verzierungen, die Hatuniye
Camii als Stiftung der Großmutter Selims I. der Taþ Han und die Taþ Medrese
samt Türbe ebenfalls aus der Emiratzeit der Dulkadiroðullarý.
Zitadellenhügel Über der Altstadt erhebt sich die alte Burg von Maraþ, die heute überwiegend
zur Parkanlage mit beliebten Ausflugsgaststättenumgestaltet ist. Die ursprünglich
wohl byzantinische Anlage soll auf hethitischen Resten ruhen, wurde aber
in osmanischer Zeit erheblich verändert. Einen Teil des sehr verfallenen
Burgkomplexes nutzt man heute als arhäologisches Museum und zeigt darin
Funde von Ausgrabungen in der Umgebung. In den prähistorischen Höhlen von
Döngeli (Döngeli Maðrasý), unweit dem Ort Tekir an der Straße nach Göksun,
machte man vorgeschichtliche Funde. Durch einen Erdrutsch wurde der Tekir
Çayý aufgestaut und fällt jetzt in mehreren Kaskaden 120 m tief in eine
Höhle.