ERDOÐANS LIBANON REISE
Am ersten Tag seiner zweitägigen offiziellen Reise nach Libanon, hat
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan, die Führung im politisch gespaltenen
Libanon vor neuer Gewalt gewarnt. Vor der erwarteten Fertigstellung einer
Anklageschrift im Fall des 2005 ermordeten Ministerpräsidenten Rafik Hariri
sagte Erdoðan, sein Land werde keinen neuen Bürgerkrieg zulassen. Erdoðan
sagte der libanesischen Tageszeitung "Al-Safir" gegenüber:"Nun ist es an
der Zeit für Einigkeit im Libanon. Die Türkei werde nicht zulassen, dass
Bürgerkrieg im Libanon herrscht ". Des Weiteren will Erdoðan mit libanesischen
Staatsvertretern und Parlamentsabgeordneten der Hisbollah-Bewegung über
die gespannte Lage sprechen sowie ein Abkommen über wirtschaftliche Zusammenarbeit
unterzeichnen. (Türkiye-Hürriyet-Cumhuriyet)
GÜL BESUCHT DIE SCHWEIZ
Staatspräsident Abdullah Gül wird auf Einladung der schweizerischen
Bundespräsidentin Doris Leuthard heute die Schweiz besuchen. Gül wird im
Rahmen seiner Kontakte in der Schweiz mit Leuthard und Erika Forster Vannini,
der Präsidentin des Ständerats sowie den Vertretern des Bundesrates zusammenkommen.
Anlässlich des Lehrertages hat Abdullah Gül gestern einige Lehrer in seiner
Residenz empfangen. Gül sagte, dass die Erwartungen der Lehrer erfüllt
werden sollte. (Sabah)
ABKOMMEN ZUR VORBEUGUNG VON STEUERHINTERZIEHUNG
Zur Unterbindung der Steuerhinterziehung hat das Finanzministerium,
diesbezüglich ein Abkommen mit der Insel Jersey unterzeichnet. Finanzminister
Mehmet Þimþek sagte in seiner Erklärung zum Abkommen: „Wir sind sehr zuversichtlich.
Das Abkommen wird ganz sicher in die Tat umgesetzt.“ Finanzminister Þimþek
bezeichnete das Abkommen zudem als einen wichtigen Schritt, dass durch
den Austausch von Daten und Informationen im Bereich der Steuerhinterziehung
vorbeugend dienen soll. (Sabah)
ATHEN SCHLÄGT DER TÜRKEI EIN EU GIPFEL VOR
Der Sprecher des griechischen Außenministeriums Grigoris Delavekuras
schlug der Türkei vor nach den Wahlen im kommende Jahr in Athen ein EU-Gipfel
zum „Beitrittsprozess der Türkei“ zu veranstalten. Delavekuras sagte ein
solcher Gipfel wird den Beitrittsprozess der Türkei dass seiner Ansicht
nach in „Schneckentempo“ läuft, positiv antreiben und zudem Wegweisend
sein. (Akþam)
KOÇ: “AUCH OHNE DIE IWF LÄUFT ALLES SEHR GUT“
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Koç Holding, Mustafa Koç sagte in
seiner Rede den Journalisten gegenüber, dass er mit Freude mittteilen kann,
dass die Atmosphäre, welches zu Beginn der Krise Sorgen hervorrief, jetzt,
Sicherheit und der Stabilität für die Zukunft bietet. Auch unterstrich
Koç, dass die Türkei, wirtschaftlich betrachtet, im Vergleich zu Europa
sehr viele Vorteile aufweisen würde. Trotzdem sei Vorsicht geboten. Auch
müssten Ausländischer Investoren durch den Abbau von bürokratischen Hindernissen
vermehrt ins Land geholt werden so Koç. (Hürriyet)
AUSSTELLUNG IN VATIKAN
In Zusammenarbeit zwischen der Bahçeþehir Universität und dem Ministerium
für Kultur und Tourismus wird ein Weltkarteausstellung „Von Piri Reis bis
Katip Çelebi: Die Betrachtung der Welt aus der Perspektive des osmanischen
Reiches“ das zwischen dem 30. November bis 8. Dezember auf dem Palazzo
della Cancelleria in Vatikan präsentiert. (Akþam)