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09.12.2011 |
| Türken gründen Karnevalsverein + IWF lobt türkische Wirtschaft + Raketenabwehrschild für Malatya + Arinc in Bali + Lösungen für Krise in Europa |
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Türken gründen Karnevalsverein
In Düsseldorf wurde im November diesen Jahres der erste Karnevalsverein
(DTC) von Türken gegründet. Der Verein ist auch schon im
Vereinsregister eingetragen. Gründer des DTC sind Rolf Rosenkranz und
Ramazan Yagan. Unter den ersten 10 Mitgliedern war bei der Gründung
auch eine Frau anwesend.
Die Stifter wollten die Integration stärken, da viele Menschen mit
Migrationshintergrund bereits seit vielen Jahren in Düsseldorf leben,
das Karnevalstreiben jedoch höchstens als Zuschauer mitbekommen haben.
Der DTC möchte diese Lücke nun schließen.
Der Präsident des Comitee Düsseldorfer Carnevals (CC) ist von der Idee
bezaubert: "Der neue Verein unterstreicht die Internationalität unserer
Stadt ebenso wie die Toleranz ihrer Bürger". Dass zukünftig ein jecker
Türke Karnevals-Prinz wird, ist somit nicht ausgeschlossen.
Arýnç in Bali
Der Stellvertretender Ministerpräsident Bülent Arýnç ist nach
Indonesien gereist, um an dem „Bali Demokratie-Forum“ teil zu nehmen.
Arýnç wurde vom Staatspräsidenten Susilo Bambang Yudhoyono empfangen.
In seiner Rede auf dem Forum sagte Arýnç, „In einer Zeit, wo sich die
globalen Gleichgewichte immer mehr nach Osten verschieben, erstrahlt
das Licht erneut von Osten. Wir müssen mit sehr viel Anstrengung
überholte Mechanismen von Organisationen wie der Vereinten Nationen
(UN) zum neuen demokratischem Entscheidungsmechanismus und Gebilde
verhelfen.“ Auch fügte Arýnç hinzu, dass den Begehren des Volkes mehr
Beachtung geschenkt werden müsse, anstatt diese mit Gewalt zu
unterdrücken. TÜRKÝYE - 09/12/2011
Raketenabwehrschild für Malatya
Außenminister Ahmet Davutoðlu äußerte sich zum Raketenabwehrschild, das
in der Stadt Malatya aufgebaut werden soll: „Das Raketenabwehrsystem
wird auf die Möglichkeiten der Allianz basieren und dient lediglich
Verteidigungszwecken. Es dient auf keinen Fall dem Gebrauch gegen
andere Länder. Das Abwehrschild wird im Rahmen unserer
NATO-Mitgliedschaft -dem wir seit 1952 beigetreten sind- wahrgenommen
und dient lediglich dem Nationalem Interesse.“ Zudem unterstrich
Davutoðlu, dass das Raketenabwehrschild nur einen Teil des gesamten
Abwehrsystems darstellt. AKÞAM - 09/12/2011
Lösungen für Krise in Europa
Europaminister Egemen Baðýþ der an der Eröffnung des Projektes „Lokale
Türkische Medien auf dem Weg in die EU“ in Izmir teilnahm, sagte dass
die Türkei gerne bereit ist für die Krise in Europa Lösungen zu finden.
„Unser durchschnittlicher Alter beträgt 28 während der
Durchschnittsalter in Europa bei 43 liegt. Die Türkei ist sich seiner
Stärken bewusst. Auch können wir Europa, das sich in der Krise findet
mit Lösungen entgegen kommen“, so Baðýþ.
Baðýþ nahm mit Kultusminister Ertuðrul Günay an der Eröffnung der Messe
in Izmir teil. TÜRKÝYE - 09/12/2011
Türkei Wirtschaft: IWF lobt türkische
Wirtschaft
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die vierten
Überprüfungsarbeiten der Türkei abgeschlossen. Demnach habe die
türkische Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte von 2011 ein starkes
Wachstum dargelegt. IWF-Direktoren gratulierten türkischen Funktionären
für die erfolgreiche Verwaltung der Krisenzeit. Dabei wurde für das
kommende Jahr eine Wachstumsrate von 2 Prozent prognostiziert.
In der Erklärung und den Bewertungen der IWF wurde ferner darauf
hingewiesen, dass mit einer noch mehr begrenzten Finanzierung aus dem
Ausland, das Defizit bei den laufenden Rechnungen auf 8 Prozent des
Bruttoinlandsproduktes gesenkt werden könne und dies den Import senken
könne. In 2012 werde eine Inflationsrate von 6,5 Prozent erwartet.
Archiv: Türkische Presse
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