Staatspräsident Gül setzt seinen
Besuch im Iran fort
Staatspräsident Abdullah Gül setzt seinen Besuch im Iran fort. Im
Rahmen seiner Kontakte in Teheran kam Gül mit dem iranischen
Staatsoberhaupt, Mahmud Ahmadinejad zu einem offiziellen Empfang im
Außenministerium zusammen. Das Treffen unter vier Augen dauerte etwa 40
Minuten. Im Anschluss daran beteiligten sich der Außenminister Ahmet
Davutoðlu und der iranische Außenminister Ali Ekber Salihi an dem
Treffen. Ferner kamen Delegationen beider Länder zusammen.
Auf der gemeinsamen Pressekonferenz haben beide Staatspräsidenten ihre
Entschlossenheit zum Ausbau der Beziehungen zum Ausdruck gebracht.
Staatspräsident Abdullah Gül sagte hinsichtlich der jüngsten
Entwicklungen in der Region, dass die Forderungen der Völker
wahrgenommen und diesbezüglich Reformen durchgeführt werden sollten.
"Was einige Staats- oder Regierungschefs nicht machen können, zwingt
sie dazu das Volk. Unser Wille ist es, dass dieser Prozess für starke
Völker ehrenvoller und glücklicher endet" sagte Gül weiter.
Im Anschluss bekräftigte der iranischen Staatsoberhaupt, Mahmud
Ahmadinejad, dass die Beziehungen zwischen beiden Ländern sehr
beachtenswert, intensiv und dauerhaft sind. Außerdem betonte er, dass
Türkei und Iran in sehr vielen Themen wie Sicherheit, Entwicklung und
Frieden in der Region zusammenarbeiten können.
Am ersten Tag seines Iran-Besuchs hielt Staatspräsident Gül an mehr als
100 Geschäftsmänner, die ihn im Rahmen der Außenhandel und
Außenwirtschaftsrat (DEIK) begleiteten, eine Rede. Dabei rief er sie
auf, dass sie sich beim Handel mit dem Iran nicht beschränken sollen.
Des Weiteren gab er Beispiele für Investitionsmöglichkeiten im Iran an.
Auch die Geschäftsmänner äußerten sich über die Handelssache mit dem
Iran. (Alle Zeitungen)
Frau von Tayip Erdoðan, Emine Erdoðan
hält eine Rede in New York vor dem Europarat
Nach dem die Ehefrau von Staatspräsidenten Abdullah Gül, Hayrünnisa Gül
bei der Fraktionssitzung der parlamentarischen Versammlung des
Europarats am 4.-8. Oktober in Straßburg eine Rede gehalten hat, wird
auch die Frau von Ministerpräsidenten Recep Tayip Erdoðan, Emine
Erdoðan zwischen dem 22. Februar bis 4. März in New York vor dem
Europarat eine Rede halten.
Frau Gül wird an dem 55. Sitzung des Europarats mit dem Titel “Rat zur
Verbesserung des Status der Frau” teilnehmen und die Europarat anreden.
(Akþam)
The Wallstreet Journal: Militärisches
Abkommen Türkei und England
In der englischen Zeitung „The Wallstreet Journal“ wird berichtet, dass
die Türkei und England bald einen militärischen Abkommen unterschreiben
könnten. Das Abkommen soll gemeinsame Manöver beinhalten. Das Protokoll
zur Übereinstimmung zwischen der Türkei und England in der Hinsicht
soll dem Bericht nach, im Juli ausgefertigt werden. Ein ähnliches
Protokoll unterschrieb England bereits mit Frankreich. (Sabah)
Außenminister Davutoglu wird nach
Nepal und Indien reisen
Außenminister Ahmet Davutoglu wird am 17. Februar seine Reise nach
Nepal und Indien antreten. In diesem Rahmen wird Davutoglu am 17.
Februar in Nepals Hauptstadt Kathmandu und vom 18. bis 19. Februar in
der indischen Hauptstadt Neu Delhi sein.
In einer schriftlichen Erklärung des Außenministeriums heißt es,
Davutoglu werde in Kathmandu vom Staatspräsidenten Nepals, Ram Baran
Yadav und vom Ministerpräsidenten, Jhala Nath Khanal empfangen. Bei den
Gesprächen sollen neben bilateralen Themen auch internationale und
regionale Fragen angeschnitten werden, darunter auch die in Istanbul
geplante vierte UN-Konferenz für unterentwickelte Länder.
Als Vorbereitung für die Istanbuler UN-Konferenz wird Davutoglu am 18.
und 19. Februar in Neu Delhi an einer Sitzung auf Außenministerebene
teilnehmen.
Botschafter der USA in Ankara
Der Botschafter der USA in Ankara, Farancis J. Ricciardone besuchte
gestern den Parlamentspräsidenten Mehmet Ali Þahin. Das Gespräch
zwischen beiden fand unter Ausschluss der Presse statt. Bei dem
Gespräch soll Þahin seine Zufriedenheit über das erneute Auftrag
Ricciardones in der Türkei zum Ausdruck gebracht haben. (Sabah)
Deutsche Touristen bevorzugen die
Türkei
Laut einer Nachricht des Fernsehsenders RTL unter Berufung auf den
Deutschen Tourismusverband, werde eine große Anzahl an deutschen
Touristen, die ihren Urlaub zuvor in Ägypten und Tunesien gebucht
hatten, nun ihren Urlaub umbuchen und vor allem die Türkei bevorziehen.
Die Türkei als beliebtes Urlaubsziel würde demnach von Ländern wie
Spanien, Griechenland und Italien gefolgt. (Hürriyet)
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