Werk "Sefahat" von Mehmet Akif Ersoy ist ins Englische
übersetzt worden
Das Werk "Sefahat" des Dichters der türkischen Nationalhymne, Mehmet
Akif Ersoy ist erstmals in Englisch im Internet publiziert worden. Auf
der Internetseite des Landratsamts zu Yenisehir bei Mersin wurde das vollständige
Werk veröffentlicht. Das Landratsamt hatte vor zwei Jahren das Projekt
"Sefahat in Weltsprachen" ins Leben gerufen um den Dichter der Welt bekannt
zu machen. Im Rahmen des Vorhabens wurde das Werk "Sefahat" mit Teilnahme
von zahlreichen Lehrern und Schülern in das gegenwärtig gesprochene Türkisch
übersetzt. Danach übersetzten Englischlehrer des Bildungsministeriums das
vollständige Werk ins Englische. Geplant sei Sefahat auch in andere Sprachen
zu übersetzen. Das Landratsamt zu Yenisehir publizierte das Werk auch im
Originaltext, also in Osmanisch. Somit wurde auch an diejenigen gedacht,
die sich für Osmanisch interessieren.
Ziel des ganzen Projektes sei es den türkischen Nationaldichter der
Weltöffentlichkeit bekannt zu machen. In diesem Zusammenhang erklärte das
Ministerium für Kultur und Tourismus, 2011 zum Mehmet Akif Jahr.
Bundespräsident Christian Wulff bedankt sich bei Gül
Bundespräsident Christian Wulff hat sich mit einem Brief bei dem türkischen
Staatspräsidenten Abdullah Gül für seinen persönlichen Einsatz bei der
Freilassung der beiden seit dem 10. Oktober im Iran festgehaltenen deutschen
Journalisten bedankt.
Die beiden deutschen Journalisten haben ihre Freilassung zu einem guten
Teil dem türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül zu verdanken. Bundespräsident
Christian Wulff hatte Gül gebeten, den Fall bei seinem Besuch anzusprechen.
“Sie haben mit ihrem Einsatz für die Freilassung der beiden deutschen
Journalisten Jens Koch und Marcus Hellwig, Deutschland einen großen Gefallen
getan. Wenn die Türkei irgendwann auch mal Hilfe benötigt, dann bin ich
dazu bereit alles Nötige zu tun. Ich bin für ihre Freundschaft und Hilfe
sehr dankbar.” so Wulff in seinem Brief.
Die beiden Journalisten Jens Koch und Marcus Hellwig waren im Oktober
in Täbris im Nordwesten des Irans festgenommen worden. Sie hatten dort
den Sohn der wegen Ehebruchs zum Tode verurteilten Iranerin Sakine Mohammadi
Aschtiani interviewt.
Bundespräsident Christian Wulff hatte -vor der offiziellen Iran-Reise-
Staatspräsident Abdullah Gül gebeten, sich für die festgehaltenen beiden
deutschen Journalisten bei den iranischen Behörden einzusetzen. Das erfolgte
tatsächlich in der letzten Woche während Abdullah Güls Reise. Auf seine
Bitte bei seinem iranischen Amtskollegen Ahmadinedschad hin hat sich die
Regierung bereit erklärt, die inhaftierten Deutschen freizulassen. (Hürriyet-Star-Sabah)
Treffen zwischen Tayyip Erdoðan und Ahmet Davutoðlu
Für die Türkei besonders belastend ist derzeit die Situation in Libyen,
denn 25.000 türkische Arbeitnehmer, davon allein 5.000 in Bengasi, sind
dort tätig und sollen nun so schnell wie möglich mit Schiffen oder über
den Landweg über Ägypten nach Hause evakuiert werden. Seit Sonntag funktioniert
rund um die Uhr ein Krisenzentrum.
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan und Außenminister Ahmet Davutoðlu
sind gestern Abend zusammengekommen, um die Lage in Libyen zu erörtern.
Es wurde erfahren, dass Erdoðan einen Befehl erteilt hat, damit für das
libysche Volk und für die dortigen Türken Lebensmittel und Gesundheitsmittel
entsandt werden. (Sabah)
Visumspflicht zwischen Türkei und Malaysia aufgehoben
Der Premierminister von Malaysia, Necip Abdulrezzak statte auf Einladung
des Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoðan vom 21. bis zum 23. Februar
der Türkei einen offiziellen Besuch ab.
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan erläuterte nach seinem Treffen
mit dem Ministerpräsidenten von Malaysia, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz,
dass die Visumspflicht zwischen beiden Ländern gegenseitig aufgehoben wird.
“Wir haben uns darauf geeinigt, dass die Visumspflicht zwischen beiden
Ländern gegenseitig aufgehoben wird. Die Arbeiten in diesem Rahmen werden
so schnell wie möglich abgeschlossen. So können dann Menschen ungehindert
von Malaysia in die Türkei und von der Türkei nach Malaysia reisen.” so
Erdoðan. (Cumhuriyet)
Türkei: 15 Länder suchen Unterstützung bei Evakuierung ihrer Bürgern
aus Libyen Staatsminister und stellvertretender Ministerpräsident Cemil
Çiçek gab bekannt, dass 15 Länder bei der Evakuierung ihrer Staatsbürger
aus Libyen, die Türkei um Hilfe gebeten haben. Çiçek erklärte, in Libyen
leben etwa 25.000 Türken und derzeit seien insgesamt 1083 türkische Bürger
in die Türkei eingeflogen worden. Nach den Flugzeugen der Turkish Airlines,
wurden auch Fähren und Wasserbusse nach Libyen geschickt. Mindestens 2.500
türkische Bürger, die in Libyen leben, sollen bereits am Mittwoch in ihre
Heimat gebracht werden. (Türkiye)
Bülent Arýnç in Vietnam
Staatsminister und stellvertretender Ministerpräsident Bülent Arýnç,
der seinen Kambodscha-Besuch beendete, führte seine Kontakte in Vietnam
fort. Arýnç nahm an dem türkisch-vietnamesischen Arbeitsforum teil. Staatsminister
Arýnç unterstrich in seiner Rede am Forum, die Freundschaft und Zusammenarbeit
zwischen beiden Ländern und forderte einen Aufschwung in allen Bereichen,
insbesondere im wirtschaftlichen Bereich. (Türkiye)
Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn in der Türkei
Der Außenminister Luxemburgs, Jean Asselborn befindet sich zu offiziellen
Kontakten in der Türkei. Im Rahmen seiner Kontakte kam Asselborn mit Außenminister
Ahmet Davutoðlu zusammen.
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz zeigte sich Asselborn seinerseits
davon überzeugt, dass die EU mit der Türkei eine stärkere EU wäre. „Zumal
in dieser Zeit der starken Transformation in der arabischen Welt kann die
Türkei eine Referenz dafür sein, dass sich Demokratie und Islam nicht entgegenstehen,
dass eine geschriebene Verfassung und Gesetze in einem säkularen Staat
ein mehrheitlich islamisches Volk in Frieden und Freiheit leben lassen.“
Weitere Gespräche führte Asselborn mit Vize-Premier Ali Babacan und
mit Premierminister Recep Tayyip Erdoðan. Schließlich traf der Luxemburger
Außenminister im Parlament auf den Präsidenten des außenpolitischen Ausschusses
Murat Mercan. (Hürriyet-Türkiye-Star)
Davutoðlu zur Lage in Libyen
Die Gewalt des Regimes gegen die Demonstranten in Libyen eskaliert
weiter. Unterdessen unternimmt die Türkei alles Mögliche um seine Staatsbürger
aus dem Libyen zu evakuieren. Mit mehreren Sondermaschinen der Türkisch
Airlines fliegt die türkische Regierung ihre Staatsbürger aus Libyen aus.
Gestern sind für die Evakuierung von 25 Tausend türkischen Staatsbürgern
zwei Fähren aus Istanbul in Richtung Libyen ausgelaufen. Nach Bedarf sollen
heute aus Istanbul zwei weitere Fähren auslaufen.
Davutoðlu sagte, dass alles unternommen werde, um die Betroffenen in
Sicherheit zu bringen. „Die Sicherheit unserer Brüder und Schwestern in
Libyen ist uns aber genauso wichtig, wie die Sicherheit unserer Bürger“,
betonte der türkische Außenminister. „Man darf nicht Freiheit gegen Sicherheit
und Sicherheit gegen Freiheit aufwiegen.“ (Alle Zeitungen)
Emine Erdoðan hielt Rede vor UN-Frauenstatuskommission
Emine Erdoðan, die Ehefrau von Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoðan
hielt als Ehrengast bei der diesjährigen 55. Sitzung der UN-Frauenstatuskommission
die derzeit in New York stattfindet eine Rede über die Rolle der türkischen
Frauen. Erdoðan wies in ihrer Rede darauf hin, dass die Rolle der Frauen
von großer Bedeutung sei und sagte: „Besonders die Bestrebungen der türkischen
Frauen für Egalität und mehr Effizienz im wirtschaftlichen, sozialen und
politischen Leben stellt eine gute Beispielsinitiative dar.“ (Hürriyet-Star-Türkiye)