Arabische Liga fordert Abzug
In Zaman lesen wir, ein Beratergremium der Arabischen Liga habe den
Abzug der Beobachtermission gefordert. Das einflussreiche Gremium, das
sogenannte Arabische Parlament habe die Forderung damit begründet, dass
unvermindert unschuldige Zivilisten durch das syrische Regime getötet werden.
Der Vorsitzende des Arabischen Parlaments Ali al-Salim al-Debas habe dem
Blatt nach betont, der weitere Aufenthalt der Beobachter in Syrien verärgere
die Araber und die Mission habe ihren Zweck verfehlt. Weiter schreibt das
Blatt, jüngsten Angaben nach habe die Zahl der bei den Protesten gegen
das Assad-Regime ums Leben gekommenen Personen sechs Millionen erreicht.
Zaman 01.01.2012
Kein Visum für Assad-Cousin
Star berichtet unter der Schlagzeile “kein Visum für Assad-Cousin“,
das Schweizer Bundesgericht habe einem Cousin des syrischen Präsidenten
Baschar Assad die Einreise verweigert. Der Assad-Cousin Hafes Machluf habe
ein Visum beantragt, um mit seinem Anwalt zu sprechen. Dem Blatt zufolge
sei Machluf der Damaskus-Direktor des syrischen Geheimdienstes. Star 01.01.2012
Frühling kostete 75 Milliarden Dollar
Aus Sabah erfahren wir unter der Schlagzeile „Frühling kostete 75 Milliarden
Dollar“, der in Tunesien begonnene, in Ägypten und Libyen anhaltende sogenannte
Arabische Frühling habe sich auf die Wirtschaft der besagten Länder negativ
ausgewirkt. Dem Blatt nach habe der stellvertretende Generalsekretär für
Wirtschaftsangelegenheiten der Arabischen Liga Mohammed al Tuvaying betont,
Tunesien, Ägypten und Libyen hätten angesichts des arabischen Frühlings
etwa 75 Milliarden Dollar verloren. Ferner habe Tuvaying vermerkt, sollten
die Proteste, Streiks und Boykotts in diesen Ländern anhaltenden sowie
die ausländischen Investoren ihre distanzierte Haltung fortsetzen würden
die Verluste in 2012 noch weiter ansteigen.
Das globale Wirtschaftswachstum könne von den Entwicklungen in den arabischen
Ländern negativ beeinflusst werden, habe der stellvertretende Generalsekretär
für Wirtschaftsangelegenheiten der Arabischen Liga Tuvaying gewarnt. Sabah
01.01.2012
Weltwirtschaft unter großer Gefahr
Yeni Safak schreibt unter der Schlagzeile „Weltwirtschaft unter großer
Gefahr“, die Chefin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde
sehe die Weltwirtschaft in Gefahr und habe die europäischen Staaten zur
Geschlossenheit in der Schuldenkrise aufgerufen. Die Schuldenkrise sei
eine Krise des Vertrauens in die Staatsschulden und die Solidität des Finanzsystems.
Deshalb sei es von großer Bedeutung, dass die europäischen Politiker einen
einfachen und detaillierten Kalender unterbreiten, habe die IWF-Chefin
weiter gesagt. Yeni Safak 01.01.2012
Russischen Touristen leibe die Türkei
In einem weiteren Artikel von Yeni Safak lesen wir über das Türkei-Interesse
der russischen Touristen. Dem Blatt nach seien in den ersten zehn Monaten
von 2011 aus der Russischen Föderation 3,365 Millionen Touristen in die
Türkei gekommen. Bis Jahresende sei die Besucherzahl Erwartungen nach auf
über 3,5 Millionen gestiegen. Yeni Safak 01.01.2012