Prinz Charles empfing Abdullah Gül
Staatspräsident Abdullah Gül und seine Ehefrau Hayrünnisa Gül wurden
am Dienstag am Londoner Hotel von Prinz Charles in Empfang genommen, der
das Paar zu Treffen mit der Queen und Premierminister David Cameron sowie
weiteren Ministern der Regierung begleitete.
Zu den Festlichkeiten anlässlich des türkischen Besuchs zählte eine
militärische Darbietung auf dem Horse Guard's Parade, einem Platz nahe
dem britischen Parlament. Anschließend wurde im Buckingham-Palast zu Mittag
gegessen. Am Dienstagnachmittag kam Staatspräsident Abdullah Gül mit Premierminister
David Cameron zusammen. Dabei wurde vor allem um die Lage in Syrien und
die Bestrebungen der Türkei um eine Mitgliedschaft in der Europäischen
Union gesprochen. ALLE ZEÝTUNGEN
Erfolgreiche Türken in Großbritannien
An der Veranstaltung in London zum Thema Auszeichnung von „Erfolgreichen
Türken in Großbritannien“ nahmen Außenminister Ahmet Davutoðlu und Vize-Prämier
Ali Babacan teil. Zu diesem Anlass hielt Davutoðlu an diesem Abend eine
Rede ab. Ferner wies Babacan in seiner Rede auf die Unterstützung für die
EU Mitgliedschaft der Türkei von seitens Großbritannien.
Der Verein Business Network, der aus türkischen und britischen Unternehmern
besteht, zeichnete erfolgreiche Frauen und Männer aus. Bei der Zeremonie
waren mehr als 700 Gäste beteiligt und die Preise wurden in elf verschiedenen
Kategorien verliehen. Auch wurden Personen ausgezeichnet, die Investoren
unterstützen. Der frühere britische Außenminister Jack Straw erhielt
die Auszeichnung für den Briten, der die Türken am meisten unterstützt.
SABAH-AKÞAM
Predator -Drohnen in Ýncirlik
Die von der USA angeforderten "Predator "-Drohnen zur Bekämpfung des
Terrorismus, befinden sich seit einigen Tagen in türkischen NATO-Stützpunkt
in Ýncirlik. Zwei von vier "Predator "-Drohnen haben ihre ersten Übungsflug
erfolgreich abgeschlossen. Die Predator-Drohne kann bis zu 7.600 Meter
hoch fliegen und bis zu 24 Stunden lang in der Luft bleiben.
CUMHURÝYET,STAR
Bundestag entschuldigt sich bei Opfer der Neonazi-Morde
Der Bundestag hat die Angehörigen der Opfer der Neonazi-Morde wegen
der Fahndungspannen und falschen Verdächtigungen um Entschuldigung gebeten.
Alle Abgeordneten erhoben sich von ihren Plätzen, als Bundestagspräsident
Norbert Lammert die Angehörigen um Entschuldigung bat: „Im Namen des ganzen
Hauses, aller Mitglieder des deutschen Bundestages, will ich unsere Trauer,
Betroffenheit und Bestürzung zum Ausdruck bringen über die erschreckende
Serie von Morden und Anschlägen einer kriminellen neonazistischen Bande.
Wir sind beschämt, dass die Sicherheitsbehörden der Länder wie des Bundes
die über Jahre hinweg geplanten und ausgeführten Verbrechen weder rechtzeitig
aufdecken noch verhindern konnten. Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen
und eine besondere Bitte der Entschuldigung für manche Verdächtigungen
von Opfern und Angehörigen, die sie während der Ermittlungen vor Ort erleben
mussten.”
Zwischen den Jahren 2000 und 2006 wurden neun Männer ausländischer Herkunft
– acht Türken und ein Grieche- getötet. Auch befindet sich ein deutscher
Polizist unter den Opfern.
Die Bundesregierung erwägt eine Entschädigung von rund 10 000 Euro
für die einzelnen Familienangehörigen der Neonazi-Mordopfer. SABAH-AKÞAM