Gül besuchte den nationalen
Heldenfriedhof von Kalibata
Staatspräsident Abdullah
Gül reiste gestern nach Indonesien. Gül wurde vom indonesischen
Außenminister Marty Natalegawa und dem türkischen Botschafter in
Jakarta Murat Adalý am Militärflughafen Halim, in der indonesischen
Hauptstadt begrüßt.
Staatspräsident Gül besuchte den nationalen Heldenfriedhof von
Kalibata. Morgen wird Gül, von seinem indonesischen Amtskollegen Susilo
Bambang Yudhoyono empfangen.
Zudem wird Gül auf einer Konferenz an der Universität Indonesia die
jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten und in Nordafrika bewerten. STAR
- 05/04/2011
Türkei übernimmt in Libyen
Vermittlerrolle
Die Türkei übernimmt nach den Unruhen in Libyen die Vermittlerrolle.
Außenminister Ahmet
Davutoðlu kam gestern in Ankara mit Libyens Vize-Außenminister
Abdul Latif al-Obeidi zusammen, der zuvor auch in Athen mit dem
griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreu Gespräche führte.
Davutoðlu gab dem Gesandten Libyens erneut Informationen über die
Stellungnahme der Türkei. Davutoðlu führte auch intensive
Telefongespräche mit dem Vorsitzenden des Provisorischen Nationalrats
in Libyen, Mustafa Abdel Jalil. Davutoðlu betonte, dass sie sich weiter
bemühen, um beide Seiten für einen Waffenstillstand, auf einen
gemeinsamen Punkt zu bringen. Davutoðlu sagte: „Auch die Kontakte mit
dem Nationalrat in Libyen dauern an. Ich habe heute erneut mit ihnen
Kontakt aufgenommen, wir werden alles tun, um in kürzester Zeit
eine politische Wandlung zu erreichen.„ Die Türkei ist das einzige
Land, dass mit beiden Seiten im Kontakt steht. AKÞAM-MÝLLÝYET- TÜRKÝYE
- 05/04/2011
NATO- Generalsekretär von Tayyip
Erdoðan empfangen
NATO- Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen ist gestern zu Kontakten in
Ankara eingetroffen. Zunächst wurde Rasmussen von
Ministerpräsident Recep
Tayyip Erdoðan empfangen. Das Projekt über das Raketenabwehrschild
und der NATO-Einsatz in Libyen waren auf der Tagesordnung des Treffens.
Erdoðan forderte einen baldigen Waffenstillstand und, dass die Angriffe
auf die Zivilbevölkerung möglichst bald beendet werden.
Nachher besuchte Rasmussen Außenminister Ahmet Davutoðlu. In einer
Erklärung nach dem Gespräch sagte Davutoðlu: „Wir sind der Meinung,
dass der NATO-Einsatz dafür dient, die territoriale Integrität und die
Souveränität des Landes auf zu bewahren.“ CUMHURÝYET - 05/04/2011
Ahmet Davutoðlu reist heute nach
Bahrain
Außenminister Ahmet Davutoðlu wird heute nach Bahrain reisen. Dort wird
Davutoðlu mit dem Aussenminister von Bahrain El Halife zusammen kommen.
Die Schritte für die Schaffung einer Stabilität werden das Hauptthema
der Kontakte darstellen. Davutoðlu wird auch mit Schiitischen
Repräsentanten zusammen kommen.
Libyen-Rechnungen türkische
Bauunternehmen
Staatsminister Zafer
Çaðlayan nahm im türkischen Staatssekretariat für Außenhandel an
einer Versammlung teil, bei der die Maßnahmen für türkische
Bauunternehmen in Libyen bewertet wurden. Der Export wurde im ersten
viertel dieses Jahres 42 Prozent eingeschränkt. Çaðlayan sagte, dass
nach Angaben 303 Projekte im Betrag von 17,5 Milliarden Dollar
Außerkraft gesetzt wurden und betonte dass das Inkasso der türkischen
Firmen 1,4 Milliarden Dollar beträgt. Çaðlayan betonte auch: „Durch die
Stabilisierung der Lage in Tunesien, Ägypten und als auch in Libyen
wird sich der Export erneut erhöhen.“ SABAH-MÝLLÝYET-STAR - 05/04/2011
Erst Waffenstillstand dann politische
Lösung
Der türkische Botschafter in Tripolis Levent Þahinkaya, erklärte in
einem Interview mit der „New York Times“ bezüglich der Lage in Libyen:
„Für uns ist die humanitäre Seite wichtig. Wir sind der Meinung, dass
ein Waffenstillstand nötig ist und erst nach einem Waffenstillstand
könnte man für eine politische Lösung abhandeln und dies ist die
türkische Position.“ Die NYT schrieb, dass der Botschafter
bezüglich der Gespräche über einen Waffenstillstand keine Hinweise gab.
SABAH - 05/04/2011
Seefähre "Ankara" für Humanitärehilfe
nach Libyen gestartete
Die für Humanitärehilfe nach Libyen gestartete Seefähre "Ankara" ist
mit 270 Schwerverletzten aus der belagerten libyschen Stadt Misurata
und 190 Verletzten aus der Rebellenhochburg Bengasi auf dem Weg in die
Türkei zurück. Die liybischen Bürger bedankten sich an Ankara für ihre
Hilfe. Nach Angaben des türkischen Generalstabs nahmen 4
Tanker-Flugzeuge und 12 F-16 am Einsatz teil.
Unterdessen empfing der Generalkonsul in Bingazi Ali Davutoðlu die
Seefähre "Ankara" und sagte: „Ich bin sehr Glücklich, weil wir eine
Brücke zwischen der liybischen Bevölkerung bilden.“
In der Seefähre befinden sich neben den Verletzen auch türkische,
niederländische, ukrainische und griechische Bürger, die in Libyen
festsaßen. Die Seefähre wird heute im Hafen von Çeþme erwartet.
HÜRRÝYET-MÝLLÝYET - 05/04/2011
08.04.2011: Türken, Musical Evita, Istanbul, Botschaft, Syrien, Friedensplan, Libyen, Aktuellen Themen, Regierungsantrag, Frankreich, Völkermord an Armeniern, Anzahl, Konsulate, Frankreich
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