Musical Evita ist in Istanbul zu sehen
Das Musical Evita von Andrew Lloyd Webber wird zwischen dem 12. Und 24.
April im Kongresszentrum in Istanbul zu sehen sein. Das Musical erzählt
die Geschichte der argentinischen Präsidentengattin Eva Peron. Gespielt
wird die Rolle der Evita von Abigail Jaye. Zweite Hauptperson des
Musicals ist Che, ein Vertreter des argentinischen Volkes,gespielt von
Mark Powell.
Der berühmte und unvergessliche Song “Don’t Cry For Me Argentina”
("Argentinien, weine nicht für mich”) wurde unter anderem von Madonna,
Joan Baez, Sarah Brightman, Olivia Newton- John, Sinead O’ Connor und
Elaine Paige sowie von vielen anderen interpretiert. Allein über
Internet wurde das Lied, gesungen von Madonna von 2,5 Millionen
Menschen gehört.
Stellungnahme von Gül zu aktuellen
Themen
Im Gespräch mit Journalisten, die ihn auf seiner Rückkehr aus
Indonesien im Flugzeug Begleitung leisteten, brachte Staatspräsident Abdullah Gül
zu verschiedenen aktuellen Themen folgendes zum Ausdruck: „Was ein Land
stark prägt, ist seine politische Struktur und nicht die Armee.
Demokratie und Justiz, wenn diese da sind, wächst die Wirtschaft
über sie hinüber. Wo Recht ist, wächst die Wirtschaft schnell.
Rechtswesen und Sicherheitsorganisationen sollten stark sein.“
Zu den jüngsten Ängsten über Fundamentalismen in Nordafrika und ob
wieder eine Neigung zu Diktaturen entstehen könnte, meinte Gül: „Ich
mach mir keine Sorgen darüber. Das ist in der heutigen Welt nicht mehr
möglich.“
Journalisten befragten Gül ebenfalls, was er denn von der Einladung des
israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres an die UN-Konferenz über
die ärmsten Länder der Welt halte und ob dies kein Bild eines
Zugeständnis erwecke. „An den Forderungen und Erwartungen der Türkei
von Israel hat sich nichts verändert. Diese Konferenz machen wir mit
der UN zusammen. Alle Staatsmänner der Welt, die der UN angehören,
werden eingeladen“, so Gül.
Im Gespräch mit dem indonesischen Staatspräsidenten sei auch die
Palästina-Frage auf die Tagesordnung gekommen, meinte Gül gegenüber den
Journalisten. „Die Palästina-Frage ist nicht nur eine Angelegenheit der
arabischen Welt oder des palästinensischen Volkes. Es hat seine
Auswirkungen überall auf der Welt und dessen Lösung würde auch aus
diesem Grunde die ganze Welt erleichtern und einen Beitrag zu den
Lösungen überall leisten.“
STAR-TÜRKÝYE-AKÞAM - 08/04/2011
Türkeis Botschaft an Syrien
In einem zweistündigen Gespräch gestern mit dem syrischen
Staatspräsidenten Beschar Essad hatte Außenminister Ahmet Davutoðlu
folgende Botschaft der Türkei an Syrien übermittelt; die Türkei messe
der Versprechung, dem Sachverhalt und der Beständigkeit von Reformen
eine große Bedeutung zu. Die Ankündigung Essads 24 Stunden nach dem
Gespräch mit Davutoðlu zu einigen Reformen, kam anschließend
auffallend.
Erdoðan hat Friedensplan für Libyen
bekanntgegeben
Ministerpräsident Recep
Tayyip Erdoðan hat gestern in einer Pressekonferenz den
Friedensplan für Libyen bekanntgegeben. Erdoðan betonte, dass die
Truppen vom Machthaber Muammer al-Kaddafi in kürzester Zeit ihre
Belagerung der von Rebellen kontrollierten Städte beenden und abziehen
müssen. Unterdessen sagte Erdoðan, dass ein sofortiger Waffenstillstand
in Kraft treten muss und um auf die Forderungen der Bevölkerung
einzugehen auch humanitäre Korridore eingerichtet werden müssen.
Erdoðan forderte außerdem Gesetzesänderungen zur Schaffung einer
rechtsstaatlichen Demokratie.
Erdoðan übermittelte der libyschen Regierung eine Botschaft, indem er
meinte, dass ein politischer Prozess eingeleitet und der
Demokratisierungsprozess sofort beginnen müsse. „Unsere Bevölkerung
wird immer neben unseren libyschen Brüdern sein und für die Zukunft
Libyens zusammenarbeiten.“, so Erdoðan.
Angaben Erdoðans zufolge wolle er den Friedensplan der Türkei in der
kommenden Woche der internationalen Kontaktgruppe vorlegen, die am 13.
April in Doha tagen wird. UNO, EU, die Afrikanische Union sowie die
Arabische Liga würden ebenfalls das Dokument erhalten, so Erdoðan. An
der Pressekonferenz nahm auch Außenminister Ahmet Davutoðlu teil.
ALLE ZEÝTUNGEN - 08/04/2011
Regierungsantrag Frankreich zum
Völkermord an Armeniern
Staatsminister und Verhandlungsführer Egemen Baðýþ
hat an der Versammlung im Gebäude des französischen Senats gefordert,
den Regierungsantrag über die Vorfälle von 1915 nicht auf die
Tagesordnung des Senats zu bringen. Baðýþ forderte von den
französischen Senatoren, den am 4. Mai dem Senat einzureichenden
Regierungsantrag über den angeblichen Völkermord an Armeniern nicht
anzugehen.
Unterdessen warnte er vor der Annahme des Antrags und sagte, dass dies
die türkisch-französischen Beziehungen dauerhaft beeinträchtigen würde.
An der Konferenz, an der auch Mitglieder der türkisch-französischen
Freundschaftsgruppe und des französischen Parlaments, des Auswärtigen
Ausschusses des Senats und der EU-Kommission teilnahmen, sagte der
Verhandlungsführer, dass die Politiker nicht die Rolle von Historikern
übernehmen können. Dies würde den Beziehungen zwischen den Ländern
großen Schaden zufügen, so Baðýþ. TÜRKÝYE-STAR - 08/04/2011
Anzahl der Generalkonsulate in
Frankreich steigt auf 6
Die Türkei wird in den Städten Frankreichs Nantes und Bordeaux
Generalkonsulate öffnen. Der türkische Botschafter in Paris Tahsin
Burcuoðlu teilte mit, dass sie nach Gesprächen mit französischen
Zuständigen diesen Entschluss gefasst haben. Die Türkei verfügt bereits
in Paris, Lyon, Marseille und Strasbourg über Generakonsulate.
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