Neues Ministerium für Bau des Marmara-Meer Kanals
Die AK Partei Regierung wird für die Realisierung des Baus des Kanals
vom Marmara-Meer ins Schwarze Meer ein neues Ministerium gründen.
Ministerpräsident Recep
Tayyip Erdoðan bereitet sich für die Projekte im Jahr 2023 vor. Die
Regierung ändert die Verwaltung, um das „Wahnsinnsprojekt“ Kanal
am Bosporus in die Tat umzusetzen. Nach den Wahlen soll für die Koordination
ein „Ministerium für Umwelt und Städtische Verwaltung“ gegründet
werden.
In diesem Rahmen soll das Türkische Ministerium für Umwelt und Forstwesen
getrennt werden. Unterdessen sollen die EU-Ýntegrationsarbeiten beschleunigt
werden. AKÞAM - 02/05/2011
Besorgnis über die Entwicklungen in Syrien
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan, der an einem TV-Programm teilnahm,
brachte seine Besorgnis über die Entwicklungen in Syrien zum Ausdruck.
Erdoðan beschrieb die Beziehungen zu Syrien als tiefverwurzelte historische
Beziehungen. „In meinem Gespräch mit dem syrischen Staatspräsidenten Bashar
al-Assad habe ich ihn wie einen Bruder angesprochen und ihn gebeten unser
Gespräch als einen unter Freunde zu betrachten und ihm dabei zugesichert
unsere Erfahrungen, was die parlamentarische Demokratie anbetrifft, mit
ihnen zu teilen. Schließlich betrifft uns das Problem weit mehr als andere
Länder, da wir eine Grenze zu Syrien haben und wir den Flüchtlingen nicht
die Tür vor der Nase schließen können. Wir haben aber unsere Vorkehrungen
getroffen. Abgesehen davon sind wir strikt gegen die Teilung Syriens. Zudem
darf nicht auf Zivilisten gefeuert werden, denn es geht um die Freiheit
dieser Menschen.“ so Erdoðan.
SABAH-AKÞAM - 02/05/2011
Eingriffe von außen mit schweren Folgen für Syrien
Außenminister Ahmet Davutoðlu sagte, dass im Falle eines Außen Eingriffs
in Syrien schwere Folgen haben könnte. Davutoðlu betonte: „Syrien ist unser
Nachbarland. Wir wünschen, dass die Probleme in Syrien gelöst werden. Dafür
besteht weiterhin eine Chance, jedoch muss diese Chance genutzt und
nicht verpasst werden.“
Auf die Frage in einem Fernsehprogramm, ob es ein militärischen Eingriff
in Syrien geben könnte, antwortete Davutoðlu folgendermaßen: „Wir müssen
uns dafür bemühen, damit es nicht passiert. Ein Internationaler Eingriff
könnte in solchen Fällen, insbesonders in Ländern wie Syrien, die in soziologischer
Hinsicht eine heterogene Gesellschaft haben, unerwünschte Folgen mit sich
bringen. Zudem ist Syrien unser Nachbar und ein souveränes Land.
Nach Ansicht von Davutoðlu, wäre auch die Türkei mit einer Wandlungswelle
wie in Libyen Ägypten und Syrien konfrontiert, hätte sie nicht die Reformen
eingeleitet. Der Außenminister sagte, dass er nach dem Irak Krieg, den
stärksten psychologischen Verantwortungsgefühl bei den Unruhen in Libyen
erlebt hat. AKÞAM- MÝLLÝYET-SABAH - 02/05/2011
Austausch zur erfolgreichen Überwindung einer Wirtschaftskrise
Staatsminister Ali
Babacan sagte in seiner Ausführung zur erfolgreichen Überwindung der
Wirtschaftskrise: „Während europäische Länder durch die Folgen der globalen
Wirtschaftskrise vor dem Bankrott stehen, verzeichnet die Türkei Erfolge
nach Überwindung dieser Krise. Auch bei den sozialen Lasten und dem Haushalt
verzeichnen wir positive Fortschritte. Europäische Länder wollen von uns
Formeln darüber, wie wir die Krise überwunden haben. Um unsere Erfahrungen
auf diesem Gebiet auszutauschen, haben wir uns entschieden eine Einheit
zu bilden, die sich aus Fachpersonen zusammensetzt und die über die Entscheidungen
und angewandten Maßnahmen bei der Überwindung der Krise berichtet. Dadurch
das wir jedes Land für sich unter die Lupe nehmen, werden wir diesen Ländern
Vorschläge zur Durchführung von Reformen zur Überwindung unterbreiten.“
AKÞAM - 02/05/2011
Zafer Çaðlayan: „Export in die EU um 34% gestiegen“
Staatsminister Zafer
Çaðlayan bewertet in einer schriftlichen Erklärung, dass sich der Export
in die EU im Vergleich zum Vorjahr um 34% erhöht habe. In der Erklärung
bezeichnete Çaðlayan den Export, das im April 11,8 Milliarden Dollar betrug
als den größten Export in diesem Monat. Diese Zahlen würden laut Çaðlayan
jetzt schon auf die gezielte Exportmarke von 127 Milliarden Dollar für
das Jahr 2011 hindeuten, was als positive Entwicklung zu bewerten sei.
HÜRRÝYET-STAR - 02/05/2011
Flüchtlingshilfe in Zeltstadt des Türkischen Roten Halbmondes
Während der blutigen Unruhen in Syrien, kamen in den letzten Wochen
hunderte Menschen ums Leben. Viele von ihnen wurden verhaftet und sind
inzwischen aus ihrer Heimat in die Türkei geflohen. Nach Angaben
haben 263 Syrer die Grenze bereits überquert. Der türkische Grenzschutz
hat die Flüchtlingsgruppe erst in eine Sporthalle in der Ortschaft Yayladaðý
geführt und danach in der Zeltstadt des Türkischen Roten Halbmondes untergebracht.
Unter den Flüchtlingen befinden sich 61 Kinder.
Zehntausende Syrer hatten in den vergangenen Tagen trotz Drohungen der
Regierung erneut für mehr Demokratie demonstriert. In vielen Ortschaften
kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften.
1. Mai wurde in der Türkei gefeiert
Der 1. Mai, der als „Tag der Arbeiter“ gilt, wurde im ganzen Land gefeiert.
Vor allem in den Großstädten des Landes wurden Vorkehrungen zur friedlichen
Feier getroffen. In verschiedenen Städten der Türkei wurde der Tag der
Arbeiter nach 34 Jahren wieder friedlich gefeiert. An den Kundgebungen
am Taksim Platz in Istanbul, nahmen tausende von Menschen teil. An den
Veranstaltungen nahmen neben den Gewerkschaften wie die Türk-Ýþ, DÝSK,
KESK und Hak-Ýþ auch weitere Organisationen teil.
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