Weltbank zur türkischen Wirtschaft 2011
Nach Angaben der Weltbank wird die türkische Wirtschaft im Jahr 2011 um
4,1 und im Jahr 2012 um 4,3 Prozent wachsen. Dies geht aus dem globalen
Wirtschaftsausblick der Weltbank hervor. Das Kreditwachstum in der
Türkei werde mit der starken Sanierung und Kapitalzufuhr unterstützt.
In 2010 begann die hohe Arbeitslosenzahl in der Türkei zu sinken, hieß
es in dem Bericht der Weltbank. (Türkiye)
Türkische Energieunternehmen baut Kraftwerk im Irak
Das türkische Energieunternehmen „Çalýk Holding“ unterzeichnete am
Donnerstag ein Abkommen mit der irakischen Regierung für den Bau eines
Kraftwerkes. Das türkische Energieunternehmen wird das Kraftwerk für
rund 445 Millionen Dollar bauen.
Vorsitzender der Çalýk Holding, Ahmet Çalýk und Salam Kazzaz,
stellvertretender irakischer Minister für Elektrizität haben ein
Abkommen unterzeichnet. Türkische Botschafter in Bagdad, Murat Özcelik
und der irakische Minister für Erdöl Hüseyin El-Þehristani waren auch
an dem Treffen beteiligt. (Akþam-Cumhuriyet)
Politiker aus Luxemburg in der Türkei
Der Vorsitzende im Parlament von Luxemburg des Ausschusses für
auswärtige Angelegenheiten und EU-Angelegenheiten, Ben Fayot besuchte
gestern Murat Mercan, den Vorsitzenden des türkischen
Parlaments-Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten.
In seinem Gespräch betonte Fayor, dass die Türkei ein sehr bedeutendes
und dynamisches Land sei und sagte: „Die Türkei ist in der Tat ein
großes Land und deswegen gibt es manche Hemmungen unter verschiedenen
EU-Ländern. (Star)
US-Generalstabschef Admiral Michael Mullen sagte, dass das PKK-Problem
letzten Endes gelöst werden müsste.
In einer Presseerklärung erläuterte Admiral Mullen, dass sich die
Türkei und die türkische Armee zu sehr auf die Terrorgefahr aus dem
Norden des Irak konzentrierten. Nach Mullen gehöre das PKK-Problem zu
den Problemen die letzten Endes gelöst werden müssen. (Türkiye-Sabah)
Gespräche zu Teherans umstrittenes Atomprogramm
Die nächste Runde der Gespräche zwischen Vertretern der internationalen
Gemeinschaft und dem Iran über Teherans umstrittenes Atomprogramm wird
voraussichtlich vom 20. bis 22. Januar in Istanbul stattfinden. Vor
diesem Datum beschleunigte sich der Iran-Verkehr in Istanbul.
Außenminister Ahmet Davutoðlu ist gestern erst mit Ali Bagheri, dem
Stellvertreter des iranischen Chefunterhändlers im Atomstreit Said
Dschalil und danach mit der Vertreterin der Europäischen Union für
Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton zusammengekommen.
Vor den Verhandlungen bewerteten Ashton und Außenminister Ahmet
Davutoðlu in Istanbul die Situation. Die Türkei bemüht sich seit Anfang
des Atomstreits zwischen dem Iran und dem Westen um eine diplomatische
Lösung. (Star-Türkiye-Cumhuriyet)
Francis Ricciardone und Hillary Clinton in Ankara erwartet
Es wurde berichtet, dass Francis Ricciardone, der neue Botschafter der
Vereinigten Staaten in Ankara, nächste Woche in der Türkei eintrifft.
Ricciardone hatte sein Ankunftsdatum wegen der Jemen Reise von
Staatspräsident Abdullah Gül verschoben.
Es wird erwartet, dass der Botschafter Ricciardone am 17. Januar in
Ankara eintrifft. Nach der Ankunft von Botschafter Francis Ricciardone
wird Ankara dann Anfang Februar Außenministerin Hillary Clinton
empfangen. (Sabah-Cumhuriyet-Hürriyet)
Libanesischer Ministerpräsident Saad Hariri in Ankara
Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri befindet sich derzeit in
Ankara. Außenminister Ahmet Davutoðlu erläuterte, dass Hariri heute in
Ankara seine Kontakte fortführen wird.
Im Libanon ist eine Regierungskrise entflammt. Nachdem elf
Hisbollah-Minister ihren Rücktritt angekündigt hatten, musste die
Koalitionsregierung aufgelöst werden.
Der libanesische Staatspräsident Michel Suleiman hatte den Rücktritt
der Regierung von Ministerpräsident Saad Hariri angenommen.
Suleiman sagte, „Da ein Drittel der Kabinettsmitglieder zurückgetreten
sind, gilt die Regierung jetzt als gescheitert.“ Er forderte die noch
verbliebenen Regierungsmitglieder auf, „als Übergangsregierung ihre
Pflichten weiter zu erfüllen, bis eine neue Regierung gebildet wird“.
Hariri wird in der Türkei mit Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan
zusammenkommen. (Cumhuriyet)
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