Tausenden bei Beerdigung Rauf Denktaþ
Heute wird dem Anführer des Unabhängigkeitskampfes und dem ersten Staatspräsidenten
der Türkischen Republik Nordzyperns (TRNZ) Rauf Denktaþ die letzte Ehre
erwiesen. Der Gründer der TRNZ wird gemeinsam mit offiziellen türkischen
Vertretern des Landes und tausenden Teilnehmern beigesetzt.
Die Türkei entsendete mit Staatspräsidenten Abdullah Gül, Ministerpräsident
Recep Tayyip Erdoðan, Außenminister Ahmet Davutoðlu, Vize-Premier Beþir
Atalay, Vorsitzenden der Republikanischen Volkspartei Kemal Kýlýçdaroðlu,
zahlreiche Minister und eine ranghohe Delegation zur Beerdigung.
Mit einer Trauerfeier hatten tausende Menschen am Montag des verstorbenen
Volksgruppenführers Rauf Denktaþ gedacht. Mit offiziellen türkischen Vertretern
des Landes versammelten sie sich vor dem Spital in Lefkoþa, in dem Denktaþ
gestorben war. An der Trauerfeier nahm die Staatsspitze, darunter der derzeitige
Präsident der TRNZ, Dervis Eroglu, Ministerpräsident Ýrsen Küçük und Parlamentspräsident
Hasan Bozer teil.
Der mit der TRNZ Flagge gehüllter Sarg von Denktaþ wurde später vom
Spital zum Präsidentenpalast gebracht.
Denktaþ war am Freitag nach langer Krankheit mit 88 Jahren verstorben.
Er litt seit Mai des vergangenen Jahres an einem Blutgerinnsel im Gehirn
und wurde seitdem medizinisch behandelt.
Die Beisetzung ist im Park der Republik von Lefkoþa geplant, unweit
eines Denkmals für die Türkische Widerstandsorganisation (TMT), an deren
Gründung Denktaþ beteiligt war. ALLE ZEÝTUNGEN - 17/01/2012
Istanbul soll zweites Heim der UN werden
Außenminister Ahmet Davutoðlu führte zwei Tage lang intensive Kontakte
in Beirut. Davutoðlu nahm in Libanon an der UN-Konferenz zum Übergang zu
Reformen und Demokratie teil. Auf der Tagesordnung stand der "arabische
Frühling". Bei den bilateralen Gesprächen wurde auch die jüngste Lage in
Syrien erörtert.
Davutoðlu kam mit der libanesischen Führung, der Opposition, mit allen
religiösen Vertretern, mit bekannten Journalisten und Autoren des Landes
zusammen.
Der Außenminister führte in Libanon auch Gespräche mit UN-Generalsekretär
Ban Ki Mon, der die zunehmende Wirkung der Türkei in der Internationalen
Gesellschaft lobte. Zudem wurden bei dem Treffen die Entwicklungen im Nahen
Osten und in Afrika, vor allem in Suden besprochen.
Unteranderem äußerte Davutoðlu beim Rückflug der Presse gegenüber, dass
sie einige Einrichtungen der UN nach Istanbul verschieben und eine „Friedens
Institut“ gründen werden. TÜRKÝYE - 17/01/2012
Gül empfing Delegation aus Gambia
Staatspräsident Abdullah Gül empfing gestern den Außenminister aus
Gambia, Mamadou Tangara. Das Treffen fand in der Villa Tarabya unter Ausschluss
der Presse statt. Das bilaterale Gespräch zwischen Gül und Tangara dauerte
Informationen zufolge rund 45 Minuten. Über den Inhalt wurden jedoch keine
Angaben gemacht. Der Außenminister aus Gambia wurde von einer Delegation
begleitet. MÝLLÝYET - 17/01/2012
Türkei: E.ON plant Investitionen
Energieminister Taner Yýldýz gab bekannt, dass der deutsche Energieriese
E.ON in der Türkei investieren will. „Wir haben mit ihnen gesprochen
und sie sagten, dass sie in der Türkei investieren wollen“, so Yýldýz am
Montag in Ankara. Unterdessen berichteten türkische Medien am Wochenende,
E.ON sei auf der Suche nach einem Partner, wolle Geld vor allem in Kraftwerksanlagen
stecken und plane Investitionen in Energieanlagen mit einer Leistung von
bis zu 6000 Megawatt (MW), welches einem Wert von etwa fünf Milliarden
Dollar gleichkomme.
Der Konzern beteiligt sich für 350 Millionen Euro am Versorger MPX.
STAR - 17/01/2012
EU-Kommission lobt Türkei Wirtschaften
In einem Bericht der EU-Kommission, der die Wirtschaften der EU-Beitrittskandidaten
oder Beitrittsländer bewertet, wurde die türkische Wirtschaft gelobt. Die
leistungsfähige türkische Wirtschaft führt ihren Wachstum mit einer 8,2
prozentigen rate fort, hieß es. Unterdessen wurde auch hingewiesen, dass
sich das Haushaltsgleichgewicht und die Erfolgsrechnung verbessert haben.
Die Türkei wurde in dem gleichen Bericht auch bezüglich ihres wirtschaftlichen
Erfolgs und ihrer Entschlossenheit gelobt. SABAH - 17/01/2012