Istanbul zählt 8 Millionen Touristen
Nach Angaben des Kultur und Tourismus Direktorates in Istanbul besuchten
2011 rund 16% (1,09 Millionen) Touristen mehr als im Jahr zuvor. Gesamt
zog die Metropole 8 Millionen Touristen weltweit an. Der beliebteste Reisemonat
war der Juli mit 916.486 Besuchern. Die meisten Urlauber kamen aus Deutschland,
gefolgt von Russland, den USA, Italien und Frankreich.
Neben den kulturellen und geistlichen Sehenswürdigkeiten zieht Istanbul
junge Menschen vermehrt aus anderen Gründen nach Istanbul. Das Nachtleben
hat mittlerweile einen weltbekannten Ruf, und auch als beliebter Hochzeitsort
hat Istanbul Las Vegas überholt. So heirateten alleine 2011 166.000 Paare
in Istanbul. AA - 06/01/2012
Erdoðan telefoniert mit Joe Biden
Es wurde bekannt gegeben, dass ein Telefongespräch zwischen Ministerpräsident
Recep Tayyip Erdoðan und US-Vizepräsident Joe Biden stattgefunden hat.
Beim Telefonat wurde über die jüngsten Entwicklungen im Irak nach dem Abzug
der US-Truppen gesprochen. Die Chaos- Atmosphäre im Irak wurde von beiden
Seiten als besorgniserregend bewertet.
CUMHURÝYET - 06/01/2012
Zeitung Haaretz zur Türkei – Israel Beziehung
Die israelische Zeitung Haaretz berichtete, dass türkische Politiker
sich für den Vorfall in Uludere, bei dem 35 Menschen ums Leben kamen, entschuldigt
und den Angehörigen der Opfer eine Entschädigung zahlen sollte. Laut Haaretz
sollte Israel auch das gleiche tun. Israel müsste sich schon längst wegen
der Mavi Marmara Affäre, wobei neun Aktivisten ums Leben kamen, bei der
Türkei entschuldigen und sich bereit erklären, für die Hinterbliebenen
Entschädigung zu zahlen.
Gideon Levy betonte in seinem Artikel, dass die Türkei der letzte Zufluchtsort
von Israel ist und man sollte daher die Beziehungen mit der Türkei nicht
in arrogante und herrische Hände lassen. Zudem schrieb Levy das Israel,
für die Verschlechterung der Beziehungen mit der Türkei im Gegensatz zu
Ägypten, die volle Verantwortung trägt.
Laut Levy ist es noch nicht zu spät, um sich zu entschuldigen. Ansonsten
könnte man die Türkei als einen der letzten Verbündeten und als eine aufstrebende
wirtschaftliche und politische Macht verlieren. STAR - 06/01/2012
Eroðlu und Christofias Treffen
Staatspräsident der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ) Derviþ Eroðlu
und Führer der Zyperngriechen Dimitris Christofias kamen unter der Schirmherrschaft
und der Organisation des UNO-Sondergesandten Alexander Downer in einem
Dorf in der Pufferzone der Insel zum Abendessen zusammen. An dem Abendessen
nahmen auch die Ehegatten der Führer teil. Das Abendessen in zwei verschiedenen
Restaurants, darunter ein Türkisches und ein zyperngriechisches verlief
in guter Laune. MÝLLÝYET - 06/01/2012