Istanbul Fashion Week
Bei der in diesem Jahr zum dritten Mal veranstalteten Istanbul Fashion
Week werden sich sowohl Modedesigner als auch Vertreter des Sektors
treffen. Die Veranstaltung wird vier Tage gehen.
In diesem Rahmen werden auch bekannte Designer der türkischen Modeszene
und Vertreter von Konfektionsmarken zusammenkommen. Bei der Istanbul
Fashion Week werden 18 Modeschöpfer und neun bekannte Marken ihre
Herbst/Winterkollektionen 2012 vorstellen. Darüber hinaus werden auch
61 Firmen bei der Modewoche vertreten sein.
Das Event bietet auch für junge Modedesigner eine gute Gelegenheit dar,
um ihre Kreativität bei Workshops zu präsentieren. Ausländische
Vertreter der Modeszene, die bei der Istanbuler Modeszene vertreten
sind, sind vom türkischen Modesektor beeindruckt. Die Istanbul Fashion
Week wird auf dem Santral Campus der Bilgi Universität veranstaltet und
erwartet schon zahlreiche Modefans.
Nigeria ruft türkische Industrielle zu
Investitionen auf
Der zu offiziellen Kontakten in der Türkei weilende Staatspräsident von
Nigeria, Goodluck Jonathan ist nach seinem Treffen mit dem
Staatspräsidenten Abdullah Gül in Ankara nach Ýstanbul weitergereist
und hat hier am türkisch-nigerianischen Handels-und Investitionsforum
teilgenommen, der von der Konföderation Türkischer Industrieller und
Geschäftsleute (TUSKON) veranstaltet wurde. Vor dem Forum nahm
Staatspräsident Goodluck Jonathan an einem Frühstück teil, an dem sich
neben dem Vorsitzenden der Konföderation Türkischer Industrieller und
Geschäftsleute (TUSKON), Rýzanur Meral auch viele bekannte türkische
Geschäftsmänner beteiligten, teil.
Bei seiner Rede rief Jonathan türkische Geschäftsmänner auf in Nigeria
zu investieren und sagte “Nigeria wird 2020 eines der größten
Wirtschaften der Welt werden. Nigeria steht vor einer großen Explosion.
Die besten Arbeitsgelegenheiten gibt es bei uns. Wir bieten ihnen eine
unvergleichliche Gelegenheit, versuchen sie diese Gelegenheit zu
bewerten.” (Cumhuriyet-Hürriyet-Star)
Aufruf an die ägyptische Führung
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat die ägyptische Führung zu
einer demokratischen und friedlichen Lösung des Konflikts mit der
Opposition aufgerufen.
“Hört auf den Aufschrei und die Forderungen des Volkes. Erfüllt die
Wünsche der Menschen ohne zu zögern. Gebt jenen, die die Situation für
ihre dunklen Pläne ausnutzen wollen, keine Chance, die Initiative zu
ergreifen. Handelt um des Friedens, der Sicherheit und der Stabilität
in Ägypten willen. Unternehmt Schritte, die Wünsche des Volkes zu
erfüllen”, sagte Erdoðan am Dienstag in Ankara vor
Parlamentsabgeordneten seiner Regierungspartei AKP in Ankara.
Die britische Zeitung "Financial Times” bewertete die Ereignisse in
Ägypten und rechtfertigte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan in
seinen Äußerungen „Erdoðan, der kein Blatt vor den Mund nimmt, hat
recht, “ so die Financial Times.
Financial Times betonte auch in seinem Artikel mit der Überschrift
„Mübarek muss schleunigst gehen“, dass Mübarek nur Präsident Barack
Obama und europäische Alliierte nicht sagen, dass er gehen muss.
“Hinsichtlich der Krise in Ägypten ist bis jetzt aus einem muslimischen
Land nur von dem türkischen Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan ein
bemerkenswerter Eingriff gekommen. Ministerpräsident Recep Tayyip
Erdoðan sagt, dass Mübarek auf den Aufschrei und die Forderungen des
Volkes hören und die Wünsche der Menschen ohne zu zögern erfüllen muss.
Erdoðan, der keinen Blatt vor den Mund nimmt hat Recht. In Ägypten muss
die Führung sobald wie möglich an eine neue und demokratischere
Administration überlassen werden,“ so Financial Times weiter. (Star)
Generalstabschef Iþýk Koþaner trifft
Erdoðan
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan und Generalstabschef Iþýk
Koþaner sind gestern für ihr wöchentliches Treffen zusammen gekommen.
Das der Presse geschlossen geführte wöchentliche Treffen im
Zentralgebäude des Ministerpräsidiums soll nach Angaben rund eine
Stunde gedauert haben. (Star)
Türkei in bezug auf EU nicht
alternativlos
Staatsminister und EU-Verhandlungsführer Egemen Baðýþ wies bezüglich
der Einstellung der EU gegenüber der Türkei darauf hin, dass die Türkei
nicht alternativlos sei. Im Rahmen seiner Erklärung zeigte Baðýþ Syrien
als Beispiel und sagte: „Nach der Visumsaufhebung sind die Türen jetzt
gegenseitig offen. Damals massierten wir 300.000 Soldaten an die
syrische Grenze. Der EU-Prozess ist nicht nur für Europa, sondern auch
für die ganze Region bedeutend.“ (Cumhuriyet)
Militärische Zusammenarbeit Türkei und
Kirgisistan
Die Türkei und Kirgisistan haben eine Absichtserklärung für
militärische Zusammenarbeit unterzeichnet. Die Entscheidung für die
militärische Zusammenarbeit und die Absichtserklärung wurde im Rahmen
des Kirgisistan-Besuches vom Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoðan
getroffen. Im Rahmen der Kontakte für die militärische Zusammenarbeit
kam Verteidigungsminister Vecdi Gönül mit seinem kirgisischen
Amtskollegen Abibilla Kudaiberdijew zusammen. Gönül und Kudaiberdijew
erörterten Perspektiven der militärischen Zusammenarbeit beider Länder.
Es wurde auch bekanntgegeben, dass die türkische Seite neben direkter
finanzieller Spritze auch beim Bau eines Militärstützpunktes in der
Stadt Osch im Süden Kirgistans helfen wolle. Das Bauprojekt wird
voraussichtlich rund zehn Millionen Dollar kosten, hieß es.
Unter der Absichtserklärung werden auch weitere Rahmenabkommen in
verschiedenen militärischen Bereichen, einschließend militärische
Erziehung, technische und wissenschaftliche Zusammenarbeit,
fortgeführt. (Türkiye)
Inflation im Januar um 0,41% gestiegen
Das Türkische Statistikamt (TÜIK) gab gestern die monatlichen Angaben
über die Inflation bekannt. Laut der gestrigen Angaben des Türkischen
Statistikamts (TÜIK) stieg die Inflation für Januar gemäß dem Index der
Lebenshaltungskosten (TÜFE) um 0,41% und die der Herstellerpreise (ÜFE)
bei 2,36. Danach liegt die jährliche Inflationsrate der
Verbraucherpreise bei 4,9%.
Während die Türkei gute wirtschaftliche Indikatoren beweist, läuten in
Europa die Alarmglocken wegen der Inflationsrate. Der Präsident der
Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet erklärte, dass die
Inflationsrate in der Euro-Zone bei 2,2 Prozent, im Januar sogar bei
2,4 Prozent lege und dies kein gutes Zeichen für die Zukunft sei.
(Hürriyet-Sabah)
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