Ankara entsetzt über Bericht zur Lage in Syrien
Am 9. Juli erhielt Ankara einen offiziellen Bericht über die Lage in
Syrien. Der Bericht wurde im Rahmen von Informationen aus der Region vorbereitet.
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan bezeichnete die Vorfälle als Gräueltat.
Dem Bericht zufolge wurden am meisten Frauen und Kinder benachteiligt.
Die Lage in Syrien soll auch am Ende des Monats, während der Sitzung
des Nationalen Sicherheitsrates auf der Tagesordnung stehen. Die jüngsten
Entwicklungen in Syrien und die Lage der Flüchtlinge, wird vom Staat an
Ort und Stelle verfolgt. Außenminister Ahmet Davutoðlu, Kommandeur der
Landstreitkräfte Erdal Ceylanoðlu und Gendarmerie-Kommandant Necdet Özel
besuchten vor kurzem die Provinz Hatay. Gestern hatte Staatspräsident Abdullah
Gül seinen Nahost Berater Erþat Hürmüzlü in die Provinz Hatay geschickt.
Nach Angaben wird auch Ministerpräsident Erdoðan in den kommenden Tagen
die Region besuchen. Die Zahl der Flüchtlinge inzwischen auf 10.718 gestiegen.
Netanjahu für neue Ära türkisch-israelischen Beziehungen
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gratulierte mit
einem Brief seinen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoðan für seinen Wahlerfolg.
Netanjahu machte den Vorschlag, die Zusammenarbeit zwischen der Türkei
und Israel erneut aufzubauen. Netanjahu sagte auch, dass seine Regierung
für die Lösung der Probleme zwischen beiden Ländern bereit sei. Seine Hoffnung
sei, die Zusammenarbeit und Freundschaft erneut aufzubauen.
Nach dem Wahlsieg der AK Partei am 12. Juni gratulierte auch der türkisch-israelische
Verein im israelischen Parlament Erdoðan. In einer schriftlichen Botschaft
wurde der Wunsch für den Beginn einer neuen Ära bei den türkisch-israelischen
Beziehungen zum Ausdruck gebracht. Die mit den Unterschriften von 12 Knesset-Abgeordneten
verfasste Botschaft, wurde im Namen der Gruppe an Robert Tiviaev überreicht.
Des Weiteren wurde in der Botschaft betont, die tragischen Vorkommnisse
in der Vergangenheit zu belassen.
Unteranderem kam der palästinensische Ministerpräsident Mahmud Abbas
nach Ankara. Nach Angaben wird Abbas morgen mit Staatspräsident Abdullah
Gül und am Freitag mit Ministerpräsident Erdoðan zusammenkommen.
Jugendliche aus 130 Ländern im Palais Çankaya empfangen
Im Anlass der 9. Internationale Türkisch-Olympiade empfing der Staatspräsident
Abdullah Gül Jugendliche aus 130 Ländern im Palais Çankaya. Mit ihren Türkischkenntnissen
haben die jugendlichen Staatspräsident Gül verzaubert. Gül sagte: “Ich
freue mich eine solche vielfältige Gemeinschaft auf Türkisch ansprechen
zu können”. Die 9. Internationale Türkisch-Olympiade kann man in dieses
Jahr zum ersten Mal auch im Internet live verfolgen. Etwa 1000 Jugendliche
aus 130 Ländern haben mit ihren Türkischkenntnissen das Publikum verzaubert.
Topbaþ trifft Ban ki-Moon in New York
Der Bürgermeister von Istanbul, Kadir Topbaþ ist in New York mit UN-Generalsekretär
Ban ki-Moon zusammengetroffen. Nach dem Treffen im Zentral Gebäude der
UN, hat Topbaþ dem UN-Generalsekretär den Vorschlag gemacht, eine Konferenz
bezüglich der Rolle der Städte für den Aufschwung der Länder zu veranstalten.
Beim Gespräch erörterte Topbaþ auch den Vorschlag nach der Öffnung eines
Regionalbüros der Vereinten Nationen in Istanbul.
Angriffe auf Korrespondent Tageszeitung Sabah
Während des Prozesses gegen 18 Mitglieder der Terror Organisation
PKK wurde der Korrespondent Abdurrahman Þimþek von der Tageszeitung Sabah,
der den Prozess mit verfolgt, von PKK Mitgliedern angegriffen. Der Angeklagte
Hacý Karakoyun, der als ein wichtiges Mitglied der PKK gilt, zeigteals
Ziel den Korrespondent Abdurrahman Þimþek und sagte “das ist der Mann,
der über uns schreibt.” Daraufhin haben PKK Mitglieder den Korrespondent
Þimþek angegriffen und ihn bedroht zu töten. In Frankreich sind 18
Mitglieder der Terror Organisation PKK angeklagt. Der Prozess wird bis
zum 6.Juli andauern.
Türkischer Rüstungskonzern schließt Abkommen mit Streitkräften
Der größte türkische Rüstungskonzern ASELSAN unterzeichnete einen
Abkommen mit den türkischen Streitkräften. Demnach wird der Konzern tief
und mittleren Höhenbereich Luftabwehrflugkörper Systeme für die nationale
Verteidigung entwickeln und produzieren. Das Abkommen beträgt 573 millionen
Euro. Das Abkommen wurde von Unterstaatssekretär Murad Bayar, vom Staatssekretariat
der Verteidigungsindustrie und von dem ASELSAN Vorsitzenden des Vorstandes
Hasan Memiþoðlu sowie Generaldirektor Cengiz Ergeneman unterzeichnet.
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