Erdoðan in Tunesien
Erdoðan ist im Rahmen seiner Tour durch die Staaten des „arabischen
Frühlings“ nach Tunesien gereist. Erdoðan wurde auch hier von einer
großen Menge empfangen. Die Tunesier begrüßten Erdoðan mit großer
Begeisterung.
Erdoðan ist in Tunesien als erstes mit dem tunesischen
Ministerpräsidenten Essebsi zusammengekommen. Nach ihrem Gespräch gaben
Erdoðan und Essebsi eine gemeinsame Pressekonferenz. “Tunesien wird
beweisen, dass der Islam und die Demokratie nebeneinander stehen
können. Die Türkei ist ein Land deren Bevölkerung mit 99 Prozent die
Muslime bilden. Wir haben bei der Verbindung von Islam und Demokratie
kein Problem”, so Erdoðan.
Essebsi hingegen sagte “Tunesien und die Türkei zeigen der ganzen Welt,
dass sich der Islam und die Demokratie nicht entgegenstehen. Wir haben
mit Herrn Erdoðan über die Verhältnisse zwischen Religion und Staat
gesprochen. Wir sind uns darüber einig, dass ein fairer Staat allen
Glaubenssystemen im Bereich des Glaubens die gleiche Freiheit
gewährleistet. Wir haben auch betont, dass wir gegen jeglichen
Fanatismus sind.” MÝLLÝYET-TÜRKÝYE - 16/09/2011
Erdoðan reist nach Libyen weiter
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan wird heute im Rahmen seiner Tour
durch die Staaten des „arabischen Frühlings“ nach Libyen weiterreisen.
Erdoðan wird hier mit dem Vorsitzenden des Nationalen Übergangsrats
Mustafa Abdulschalil und mit anderen federführenden Funktionären
zusammen kommen. Es wird erwartet, dass Erdoðan auch hier eine Rede
hält und am Freitagsgebet teilnimmt.
“Die Menschen in dieser Region mögen Herrn Erdoðan und die Türkei sehr.
Die Menschen in Libyen sind sehr erfreut über den Besuch von
Ministerpräsident Erdoðan. Erdoðan ist eine ganz andere Persönlichkeit.
Die Haltung von Erdoðan gegenüber allen Muslimen, gegenüber der
Seeblockade gegen Gaza und die Bemühungen der Türken in Somalia haben
immer große Aufmerksamkeit erweckt. Dies wurde von allen Muslimen sehr
geschätzt. Dies wird für das libysche und türkische Volk eine
historische Visite”, so der Vorsitzende des Nationalen Übergangsrats
Mustafa Abdulschalil.
Erdoðan wird nach seinen Kontakten in Tripolis nach Bengasi
weiterreisen und anschließend seine Rückkehr antreten. AKÞAM-MÝLLÝYET -
16/09/2011
Türkei Israel: Erdoðans erneute Kritik
an Israel
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan übte bei seinem Besuch in
Tunesien erneut Kritik über Israel. Erdoðan sagte, dass Israel wissen
müsse, dass es im Mittelmeerraum nicht tun könne, was es wolle. Die
Türkei werde angesichts des israelischen Verhaltens nicht nur Zuschauer
in der Region sein. “Unsere Schnellboote, Fregatten werden im
Mittelmeer sein”. so Erdoðan.
Das Verhältnis der einstigen Verbündeten hat sich deutlich abgekühlt,
seit bei einem Angriff israelischer Soldaten auf ein Schiff der
Gazahilfsflotte im vergangenen Jahr neun Türken getötet worden waren.
Israel weigerte sich zunächst, sich für die Todesfälle zu
entschuldigen. Die Türkei legte daraufhin die militärische
Zusammenarbeit mit Israel auf Eis und wies ranghohe israelische
Diplomaten aus. Israel verteidigte die Razzia und erklärte, israelische
Soldaten seien von Mitgliedern der Hilfsflotte angegriffen worden.
Die Türkei verlangt von Israel eine Entschädigung der Opfer und ein
Ende der Seeblockade.
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan besuchte im Rahmen seiner
Kontakte in Tunesien auch den historischen Basar. Auch hier wurde
Erdoðan mit großer Begeisterung empfangen. MÝLLÝYET-TÜRKÝYE - 16/09/2011
Atalay besucht Türkische Republik
Nordzypern
Stellvertretender Ministerpräsident Beþir Atalay besuchte gestern die
Türkische Republik Nordzypern (TRNZ). Atalay wurde von Staatspräsident
Derviþ Erdoðlu empfangen und kam mit dem TRNZ Ministerpräsident Ýsren
Küçük zusammen. Im Rahmen seiner TRNZ Reise beantwortete Atalay die
Fragen der Journalisten und wiederholte die türkische Unterstützung für
die TRNZ. TÜRKÝYE - 16/09/2011
Erdölsuche im Mittelmeer
Die Türkei und die Türkische Republik Nordzypern (TRNZ) sind angesichts
der neuen Haltung der inselgriechischen Administration über die
Erdölsuche im östlichen Mittelmeer zur Tat übergegangen.
Funktionäre der Abteilung für Luft- und Seewesen im Außenministerium
der Türkischen Republik Nordzypern und der Abteilung für Geologie sind
gestern in Ankara mit Funktionären der Abteilung Zypern zusammen
gekommen. Die Delegierten einigten sich über die Ausarbeitung eines
Abkommens zur Begrenzung des Festlandsockels.
Ferner wird eine Gruppe unter der Führung des stellvertretenden
Staatssekretärs des Ministeriums für Energie und Bodenschätze die TRNZ
besuchen. CUMHURÝYET - 16/09/2011
Türkei Israel: Ban Ki-moon besorgt
Generalsekretär Ban Ki-moon brachte seine Besorgnisse über die gespannt
Beziehung zwischen der Türkei und Israel zum Ausdruck. Vor der
Vollversammlung der Vereinten Nationen in der nächsten Woche
veranstaltete Generalsekretär Ban Ki-moon eine Pressekonferenz. Ban
Ki-moon sagte: „Die Türkei und Israel sind zwei sehr wichtige Länder in
der Region. Eine harmonische Zusammenarbeit der beiden Länder ist sehr
bedeutend für den Frieden und die Stabilität in der Region.“ SABAH -
16/09/2011
16.09.2011: Israel, Ban Ki-moon, Erdölsuche, Mittelmeer, Tunesien, Libyen, Republik Nordzypern
15.09.2011: Gül, Türkischstämmige, Zuwanderer, Deutsch, lernen, Erdogan, ägyptischen Privatsender, Interview, Türkei, IWF-Hilfe, Hasim Kiliç
14.09.2011: Israel, Davutoglu, Humanist des 21. Jahrhunderts, Ägyptern Besuch, Erdogan, Israel, Assad, Handelsziel
13.09.2011: Ringer, Weltmeisterschaft, Istanbul, Sicherheitsgipfel, Erdogan, Schiffe, Somalia, Sinirlioglu, Justizverwaltung
12.09.2011: Israel, Kirche, Akdamar, Erdogan, Financial Times, Feridun Sinirlioglu, Hamas, Gaza, Wirtschaft
Archiv: Türkische Presse
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