Gül reist auf Einladung in den Jemen
Staatspräsident Abdullah Gül wird auf Einladung des jemenitische Staatspräsidenten
Ali Abdullah Saleh nach Jemen reisen. Der Besuch wird vorläufig zwei Tage
dauern.
Es wurde erläutert, dass der Besuch des türkischen Staatspräsident Abdullah
Gül der erste Besuch auf Staatspräsidentenebene ist und deshalb eine besondere
Rolle spielt.
Gül wird auf seiner Reise von Staatsminister Bülent Arýnç, Verteidigungsminister
Vecdi Gönül, Gesundheitsminister Recep Akdað, Abgeordneten und Akademikern
begleitet.
Es wird erwartet, dass Gül auf seiner Reise mit dem jemenitischen Staatspräsidenten
Ali Abdullah Saleh, Ministerpräsident Ali Mohammad Mujawar, Außenminister
Dr. Abubakr Al Qýrbi zusammenkommt. Bei den Gesprächen stehen die bilateralen
Beziehungen und die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern auf internationaler
Ebene auf der Tagesordnung.
Staatspräsident Gül wird im Rahmen seines Besuchs auch an dem Türkisch-Jemenitischen
Arbeitsforum teilnehmen. (Zaman)
Tayyip Erdoðan reist heute nach Kuwait
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan wird auf Einladung des kuwaitischen
Ministerpräsidenten Nasir al-Muhammed al-Ahmed as Sabah heute nach Kuwait
reisen.
Erdoðan wird auf seiner dreitägigen Reise von Finanzminister Mehmet
Þimþek, Staatsminister Zafer Çaðlayan, Minister für Energie und Naturressourcen
Taner Yýldýz und von 358 Arbeitsmännern begleitet. Im Rahmen seines Besuchs
zwischen dem 9.-12. Januar wird Erdoðan mit dem kuwaitischen Emir, dem
Präsidenten des Nationalparlaments und dem Ministerpräsidenten zusammenkommen.
Vor seiner Reise beantwortete Erdoðan am Flughafen die Fragen der Journalisten.
(Hürriyet)
Ahmet Davutoðlu hat seinen geplanten Irak Besuch verschoben
Außenminister Ahmet Davutoðlu hat seinen geplanten Irak Besuch verschoben.
Aus diplomatischen Kreisen verlautete, dass Außenminister Ahmet Davutoðlu
voraussichtlich Staatspräsident Abdullah Gül auf seiner Jemen-Reise begleiten
wird und die Reise deshalb verschoben wurde. Es wird erwartet, dass Davutoðlu
seinen Irak-Besuch in einer Woche oder spätestens in 10 Tagen nachholt.
(AA)
Gedenkzeremonie erfrorenen Märtyre im Ersten Weltkrieg in Sarýkamýþ
Ahmet Davutoðlu und zahlreiche Botschafter nahmen an der Gedenkzeremonie
für die im Ersten Weltkrieg in Sarýkamýþ erfrorenen zehntausenden r teil.
Davutoðlu empfing die Delegation persönlich vor dem Sarýkamýþ-Denkmal.
Kurz danach fing dann die Gedenkzeremonie an und zur Erinnerung an die
Märtyrer marschierten Tausende von Menschen unter Führung von Davutoðlu
eine Strecke von 7 Kilometern.
Am Ende der Zeremonie wurde im Zelt des Türkischen Halbmondes Essen
verteilt. Davutoðlu nahm in einem anderen Zelt des Türkischen Halbmondes
an der Blutspende-Aktion teil. (Türkiye-Akþam)
Mohammad Reza Rahimi und Taner Yildiz treffen sich in Teheran
Der iranische erste Vizepräsident Mohammad Reza Rahimi und der türkische
Minister für Energie und Naturressourcen Taner Yildiz kamen in Teheran
zusammen und forderten den Ausbau der Kooperationen zwischen beiden Ländern,
insbesondere im Bereich der Energie.
Rahimi betonte beim Treffen mit Taner Yildiz, dass Ankara für Iran einen
ausgezeichneten Handelspartner darstellt. Rahimi brachte dann zum Ausdruck,
dass Iran und die Türkei so bald wie möglich die festgelegten Ziele bei
den bilateralen Kooperationen erreichen sollten.
Auch der Minister für Energie und Naturressourcen, Taner Yýldýz sagte
seinerseits, Ankara sei bereit, auf allen Gebieten, insbesondere im Bereich
von Gas-Transit und Errichtung von Kraftwerken zusammen zu arbeiten.
Taner Yildiz traf dann an der Spitze einer Delegation zu Gesprächen
mit den iranischen Funktionsträgern in Teheran ein. (Sabah-Akþam)
Catherine Ashton, die Vertreterin der Europäischen Union kommt in
die Türkei
Es wird erwartet, dass die Hohe Vertreterin der Europäischen Union
für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton am 13. und 14. Januar
in die Türkei kommt.
Ashton wird bei ihrem Besuch mit Außenminister Ahmet Davutoðlu, der
mit dem Iran intensive Konsultationen führt, zusammenkommen. Am 21. und
22 Januar wird in Istanbul eine wichtige Tagung, damit der Atomstreit mit
dem Iran auf einer Gesprächsebene gelöst werden kann, verwirklicht.
Anfang Dezember hatten sich iranische Beamte mit Vertretern aus Deutschland,
den Vereinigten Staaten, China, Russland, Frankreich, Großbritannien und
der EU in Genf getroffen, um über das Teheraner Atomprogramm zu verhandeln.
Die Gespräche gingen ohne konkrete Ergebnisse zu Ende, vereinbart wurde
lediglich ein weiteres Treffen in der Türkei. Das Treffen wird voraussichtlich
am 21. und 22. Januar in Istanbul stattfinden.
Bei dem Treffen zwischen Ashton und Davutoðlu werden auch über Themen
wie der EU-Prozess und der Grenzzaun, den Griechenland um die Flut der
Migranten zu stoppen bauen will, diskutiert.(Sabah)
Griechische Fachkräfte wandern in die Türkei aus
In einem Artikel der griechischen Zeitung „Kathimerini“ wird berichtet,
dass Wissenschaftler und Professoren in Griechenland aufgrund der Krise
in ihrem Land in die Türkei auswandern. Der Hauptgrund dafür sei der höhere
Lohn für Wissenschaftler und Professoren in der Türkei. In dem Artikel
steht außerdem, dass viele Absolventen in der Türkei weiterstudieren wollen,
weil dort bessere Chancen vorhanden seien. (Star)
Staatspräsident Abdullah Gül zum 90. Jahrestag des 1. Inönü Siegs
Gül hat anlässlich des Inönü Siegs eine Botschaft veröffentlicht. In
der Botschaft heißt es, der unter der Kommandantur von Atatürk und Einheit
der türkischen Nation geführte Befreiungskrieg sei ein mit endgültigem
Sieg beendeter schwieriger Prozess gewesen. Mit dem 1. Inönü Sieg sei seine
sehr kritische Phase dieses Prozesses erfolgreich überwunden worden.
Dieser Sieg habe die Hoffnung auf Befreiung gestärkt und der ganzen
Welt den patriotischen Willen der türkischen Nation erneut bewiesen. Gleichzeitig
habe dieser Erfolg an der Westfront die Stärke der türkischen Armee dargelegt.
Ferner heißt es in der Botschaft von Gül, die türkische Nation habe in
ihrer Geschichte stets den eisernen Willen nach einem freien und unabhängigen
Leben beibehalten.