Gül empfing Vorstand des Türkischen Presserates
Staatspräsident Abdullah
Gül empfing gestern den Vorstand des Türkischen Presserates unter der
Führung des Vorstandvorsitzenden Orhan Birgit in seiner Residenz zu Çankaya.
Beim besuch wurden die jüngsten Entwicklungen im Bereich Media und Presse und
die diesbezüglichen Gesetze erörtert. (Hürriyet)
Freude über hohen Euro-Kurs
Die Touristiker an der Türkischen Riviera freuen sich über den hohen Euro-Kurs.
Aktuell gibt es 2,23 TL für einen Euro. Das sind rund 10 Prozent mehr seit
Jahresbeginn. Für die Hotels bedeutet das höhere Einnahmen, denn die meisten
Verträge werden auf Euro- bzw. Dollarbasis abgeschlossen. Bis heute haben es
die Hotelmanager aber noch nicht gelernt, dass man Wechselkursrisiken absichern
sollte. Im letzten Jahr war das Geschrei gross, als der Eurokurs sank.
Für die Residenten und Urlauber ist der bessere Wechselkurs ebenfalls positiv.
Im Bereich von 2,20 bis 2,30 TL ist der Euro wieder korrekt bewertet. Die
Türkei hat eine jährliche Inflation von rund 8 Prozent, d.h. etwa 6 Prozent
mehr als Deutschland. Um diese 6 Prozent Differenz müsste der Euro rein
rechnerisch jedes Jahr steigen. Wenn man das über mehrere Jahre betrachtet,
stimmt das auch. Es gibt jedoch immer wieder Einflüsse, die diesen Trend kurz-
oder mittelfristig unterbrechen. Das sind insbesondere der Dollarwechselkurs
und die Nettozinssätze in den einzelnen Ländern. (V TR)
Preisverleihung "40 goldene Menschen, 40 goldene Ideen"
Bei der Preisverleihungszeremonie unter dem Titel "40 goldene Menschen, 40
goldene Ideen" wurden die erfolgreichsten Namen von 2010 gekürt.
Der Preis für den Staatsmann des Jahres ging an Staatsminister und Vize-Premier
Bülent
Arinc. Der Preis für den Kulturmann des Jahres ging an Kultur- und
Tourismusminister Ertugrul Günay. Der Preis für die vorbildhafteste türkische
Frau des Jahres hingegen ging an Emine Erdogan. Der Kommunikationspreis des
Jahres ging an TRT-Generaldirektor Ibrahim Sahin. Den Preis von Ibrahim Sahin
nahm im Namen der TRT der stellvertretende Leiter des Nachrichten- und
Sportnachrichtendienstes, Atilla Tunga entgegen. (V TR)
Deutschland gibt Sphinx zurück
Beim Streit um die antike Löwenfigur plant die Bundesregierung die Rückgabe der
hethitischen Sphinx
von Hattuscha. Nach dem Gespräch zwischen dem Deutschen
Kulturstaatsminister Bernd Neumann und Kulturminister Ertuðrul Günay am
Mittwoch darf wohl als sicher gelten, dass die Bundesrepublik das Kunstwerk am
Ende zurückgeben wird. Der türkische Kulturminister Ertuðrul Günay rechnet
damit, dass Deutschland im kommenden Monat der Rückgabe der hethitischen Sphinx
von Hattuscha zustimmt. „Ich denke, dass wir bis Ende April zu einem positiven
Ergebnis kommen“, sagte Günay. (Türkiye)
Gaddafi: „Wir sind alle Osmanen“
In einem Interview mit dem türkischen Fernsehsender TRT erklärte der Libysche
Staatschef Muammar al-Gaddafi, die Türken sein ihre Brüder, Die Türkei und Libyen
teilen eine gemeinsame Geschichte. Gaddafi sagte: „Wir alle zusammen sind
Osmanen, dies ist unsere gemeinsame Geschichte. Ich hoffte, dass die Türken
unser Land nicht verlassen hätten. Die Türkei hat große und bedeutende Projekte
in Libyen und ist jederzeit willkommen. Erdoðan ist mein Freund und Bruder, wir
haben hervorragende Beziehungen. Die Türkei wird uns in der Zukunft besser
verstehen.“ (Hürriyet)
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