Erdoðan Khaswaneh Treffen
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan ist gestern mit Awn Khaswaneh,
Ministerpräsident von Jordanien zusammengekommen. Vor seinem Treffen mit
Ministerpräsident Erdoðan ist Khaswaneh mit Davutoðlu in Konya zusammengekommen.
Khaswaneh ist nach seinem Frühstück mit Davutoðlu in Konya nach Istanbul
weitergereist. Hier ist er mit Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan in
seinem Wohnsitz in Kýsýklý Istanbul zusammengetroffen. An dem Treffen haben
auch die Gattin und die Tochter von Khaswaneh teilgenommen.
Bei dem Gespräch standen vor allem Themen wie die Entwicklungen in Syrien
und regionale Themen auf der Tagesordnung. Das Gespräch dauerte ungefähr
eine Stunde. SABAH-MÝLLÝYET - 19/12/2011
Polizei übernimmt Sicherheit des türkischen Parlaments
Nach einem Beschluss des Parlaments übernahm die Polizei die gesamte
Sicherheit des Parlaments von der Armee. Von nun an wird die Polizei das
gesamte Parlament beschützen. Somit wurden die Aufgaben der Sicherheitstruppen,
die bis jetzt im Parlament tätig waren, an die Polizei übergeben.
HÜRRÝYET - 19/12/2011
Türkei ökonomische Größe
Die Athener Zeitung To Vima schrieb unter dem Titel " Erdoðan
Mann des Jahres“ einen Artikel über Ministerpräsident Recep Tayyip
Erdoðan. In dem Artikel wurde betont, dass Ministerpräsident Erdoðan
die Türkei von der IMF gerettet und das Land innerhalb eines Zeitraums
von 10 Jahren in eine ökonomische Größe verwandelt hat. TÜRKÝYE - 19/12/2011
Frankreich: Gesetz Völkermord an Armeniern
Eine türkische Delegation unter Vorsitz von Volkan Bozkýr ist nach
Frankreich gereist. Das französische Parlament will am Donnerstag über
einen Gesetzesentwurf beraten, die die Leugnung des angeblichen armenischen
Genozids unter Strafe stellt. Das geplante Gesetz sieht für das Leugnen
eines angeblichen Völkermordes an den Armeniern eine Haftstrafe von bis
zu einem Jahr und 45.000 Euro Geldstrafe vor.
Außenpolitischer Sprecher des türkischen Parlaments, Volkan Bozkýr äußerte
sich vor seiner Visite in Paris über dieses Thema. Bozkýr ist der Meinung,
dass Sarkozy auf Stimmenfang ist. Er wolle sich bei den kommenden Wahlen
den Rückhalt der armenischen Lobby sichern. “Vielleicht werden wir scheitern
und unsere französischen Kollegen nicht von ihrem Vorhaben abbringen können,
aber unser Hauptziel ist, die französische Öffentlichkeit über die Konsequenzen
eines solchen Gesetzes zu informieren”, erklärte Bozkýr.
Die Delegation wird heute als erstes mit Axel Poniatowski, Vorsitzende
des Auswärtigen Ausschusses im französischen Parlament zusammentreffen.
Die Delegation wird auch mit dem sozialistischen Politiker Pierre Moscovici
und dem Vorsitzenden der Türkei-Gruppe in der französischen Nationalversammlung
Michel Diefenbacher zusammenkommen. Für morgen hingegen ist ein Treffen
mit Jean-David Levitte, diplomatischer Berater von Staatspräsident Sarkozy,
Außenminister Alain Juppe und Parlamentspräsident Bernard Accoyer geplant.
Die Kontakte der Delegation in Frankreich werden zwei Tage dauern. SABAH
- 19/12/2011
Pop Konzert für Erdbebenopfern
Um den Erdbebenopfern von Van Unterstützung zu leisten, gaben berühmte
türkische Pop Sänger ein Benefizkonzert. Im Rahmen der Aktion traten Künstler
wie Mustafa Ceceli, Demet Akalýn, Emre Altuð, Burcu Güneþ, Levent Yüksel,
Hande Yener, Deniz Seki, Yeþim Salkým, Reyhan Karaca, Murat Boz und Betül
Demir kostenlos auf. Die Konzerteinnahmen werden den Erdbebenopfern in
Van zu gute kommen. HÜRRÝYET - 19/12/2011
Gefangenenaustausch: 550 palästinensische Häftlinge frei
Israel und die radikalislamische Hamas haben ihren umfassenden Gefangenenaustausch
abgeschlossen. Israel ließ am Sonntagabend 550 palästinensische Häftlinge
frei. Es handelte sich um die zweite Gruppe der insgesamt 1027 Palästinenser,
die Israel im Austausch für den Soldaten Gilad Schalit freilassen musste.
Schalit war vor zwei Monaten nach mehr als fünf Jahren Geiselhaft im Gazastreifen
freigekommen.
Wie berichtet wurde, wurden 505 Häftlinge am späten Abend in Bussen
über den Beitunia-Übergang in das Westjordanland gebracht. Weitere 41 Gefangene
kehrten in den Gazastreifen zurück und zwei weitere nach Jordanien. Zwei
weitere Gefangene kamen nach Ost-Jerusalem zurück.
Am 18. Oktober hatte Israel den Soldaten Schalit in einem ersten Schritt
gegen 477 palästinensische Häftlinge ausgetauscht. STAR - 19/12/2011