Erdoğan setzt sich für Irak ein
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan setzt sich aktiv für Irak ein,
damit sich die politischen Spannungen im Land nicht zu ethnischen und religiösen
Konflikten umwandelt. Bei einem Telefongespräch mit dem irakischen Kollegen
Nuri al-Maliki äußerte Ministerpräsident Erdoğan seine Bedenken über die
Lage im Irak. Erdoğan betonte, dass das Misstrauen gegenüber den Koalitionspartnern
sich zu Feindseligkeit entwickeln könnte und dadurch die Demokratie im
Land negativ beeinflusst würde.
Erdoğan fügte hinzu, dass die Souveränität, territoriale Integrität
und politische Einheit des Landes zu Grundstein der Irak-Politik der Türkei
gehöre. Die Türkei ist in der Hoffnung, dass das irakische Volk in Frieden,
Wohlstand und Demokratie lebt. TÜRKİYE - 11/01/2012
Lob an Davutoğlu
Außenminister Ahmet Davutoğlu fällt mit den engen Kontakten auf, die
er mit vielen seiner skandinavischen Amtskollegen verknüpft.
Der dänische Außenminister Villy Sovndal lobte Davutoğlu wegen seinen Leistungen
und sagte, dass Davutoğlu zu einem der gefragtesten Minister außerhalb
der EU gehört.
Desweiteren unterstrich der dänische Minister die Bedeutung der Beziehungen
zur Türkei. Er kündigte dabei einen hervorstehenden bilateralen Kontakt
mit der Türkei an. MİLLİYET - 11/01/2012
Davutoğlu - Abdusselam Treffen
Der tunesische Außenminister Rafık Abdusselam ist zu seiner ersten
offiziellen Auslandsreise in Ankara angetreten. Er wurde vom türkischen
Außenminister Ahmet Davutoğlu empfangen. Anschließend veranstalteten beide
Außenminister eine gemeinsame Pressekonferenz.
Bei seiner Rede vor der Presse betonte Davutoğlu, das die Jasmin-Revolution
in Tunesien nicht nur ein Erfolg Tunesiens sondern auch ein Erfolg des
Volkes in der Region und der Türkei ist. Außerdem deutete Davutoğlu darauf
hin, dass er den Besuch seines tunesischen Amtskollegen herzlich begrüße.
SABAH - 11/01/2012
Türkei: Überwindung der EU-Hürden
Europaminister Egemen Bağış, der auf einer Konferenz über „Die Überwindung
der EU-Hürden“ sprach, kritisierte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy
und betonte, dass die EU-Mitgliedschaft der Türkei zur innenpolitischen
Zwecken instrumentalisiert werde.
Bağış unterstrich, dass 13 der 33 Verhandlungskapitel eröffnet wurden,
während von den restlichen 20 Kapiteln 17 aus politischen Gründen blockiert
wurde. Zudem sagte Bağış, dass die Reformen in der Türkei nicht um der
EU-Mitgliedschaft wegen, sondern um die Deckung der Bedürfnisse des eigenen
Volkes durchgeführt werden. Bağış wies auch darauf hin, dass die türkische
Wirtschaft zu den wachsenden Wirtschaften Europas gehört, was die Türkei
zu einem starken Partner der EU macht. TÜRKİYE - 11/01/2012