Davutoðlu bei Ahmedinejad
Außenminister Ahmet Davutoðlu führte seine Kontakte im Rahmen seiner
Reise in Iran weiter. Bei seinem Besuch in Teheran kam Davutoðlu gestern
mit dem iranischen Staatspräsidenten Mahmoud Ahmedinejad zusammen. Nach
Angaben führten die Politiker Gespräche sowohl über die bilateralen Beziehungen
als auch über international-und regionale Themen. Berichten der iranischen
Presseagentur ISNA zufolge sagte Ahmedinjad: „Der Eingriff der ausländischen
Mächte in die inneren Angelegenheiten der regionalen Staaten, kann allen
Ländern Schaden zufügen. Die Bevölkerung sollte so etwas nicht erlauben.
Die Türkei und der Iran können für die Interessen der Bevölkerungen in
der Region vorteilhafte Taten zustande bringen. Der Iran, Syrien und die
Türkei sind Länder, die von derselben Familie abstammen. Die bestehenden
Probleme sollte man zusammen Lösen.“
Bei den Gesprächen betonte Davutoðlu, dass die islamische Welt derweil
schwere Zeiten erlebt und sagte: „Unter diesen Bedingungen trägt die Türkei
und der Iran eine große Verantwortung. Der Iran ist im Nahen Osten ein
wirksames Land.“ HÜRRÝYET
Wirtschaftsminister Çaðlayan: Türkei wächst um 7 Prozent
Wirtschaftsminister Zafer Çaðlayan bekräftigte, dass die Türkei von
der Krise in Europa nicht direkt beeinflusst werde. Çaðlayan fügte hinzu,
dass sie die Probleme in diesem Bereich nicht aufschieben gedenken und
für die Behebung eine Arbeitsgruppe gebildet hätten. Çaðlayan informierte
zudem über die Ziele des Wirtschaftsministeriums für die kommende Periode
und sagte, dass die Türkei im vergangenen Jahr (2010) um 8.9 und im ersten
Quartal dieses Jahres um 11 Prozent gewachsen sei. Für das gesamte Jahr
werde nach Çaðlayan, ein Wachstum von 7 Prozent erwartet, wobei der Export
bei schätzungsweise 135 Milliarden US-Dollar liegen soll. MÝLLÝYET
Abdullah Gül besucht Shumen
Staatspräsident Abdullah Gül machte am letzten Tag seines Bulgariens
Besuches eine besichtigungstour in die Stadt Shumen. Shumen, das in der
Region “Deliorman” liegt, ist vorzugsweise von Türken bewohnt. Dort besuchte
Gül das vom bulgarischen Zaren 681 gegründetes historisches Museum und
die Aluminium Fabrik. Im Anschluss daran besichtigte Gül die Tombul Mosche
und das Kulturhaus "Nazým Hikmet". HÜRRÝYET-SABAH-TÜRKÝYE
Bosnien Herzegowina der Türkei überlassen
Die Überlebenden und Hinterbliebenen des größten Verbrechens des jugoslawischen
Zerfallskrieges kamen in Srebrenica zu ihrer jährlichen Gedenkfeier zusammen.
Auch Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan nahm mit Außenminister Ahmet
Davutoglu an der Gedenkfeier teil. Erdoðan betonte am Dienstag bei der
Rede während der Fraktionssitzung seiner Partei, die Bedeutung Srebrenicas
für die Türkei und sagte, das Verbrechen vor 16 Jahren zeige, zur welcher
Art eines Desasters die ethnische Segregation führen könne. Unterdessen
äußerte Erdoðan: „Wir werden Srebrenica niemals vergessen. Der legendäre
bosnische Staatsführer Alija Izetbegovic hatte 24 Stunden vor seinem Tod
meine Hand gehalten und mir Bosnien Herzegowina überlassen.“ TÜRKÝYE
Arýnç: "Türkei ein Geberland"
Stellvertretender Ministerpräsident Bülent Arýnç reiste gestern nach
Ägypten. Arýnç gab vor seiner Abreise eine Pressekonferenz. Auch nahm Arýnç
an einem Programm der TRT teil, dass live aus Kairo gesendet wurde. Auf
die Fragen was die Hilfen für Libyen anbetrifft, sagte Arýnç, dass die
Türkei seit langem nicht mehr zu den Nehmerländern sondern zu den Geberländern
gehört. CUMHURÝYET
15.07.2011: Hillary Clinton, Erdogan, Nordzypern, Lybien, Kontaktgruppe Istanbul, Afghanische Polizisten, ausgebildet, Beziehungen, Türkei, Frankreich
14.07.2011: Erdogan, Atatürk, Mausoleum, Gül, Kosaner, Davutoglu, Lösung, Zypern-Frage, UN-Bericht, Mavi Marmara, Libyen-Gespräche, Istanbul
13.07.2011: Davutoglu, Ahmedinejad, Çaglayan, Wirtschaft, Prozent, Gül, Shumen, Arinç, Geberland
12.07.2011: Weltbank, Wirtschaft, Türkei, 6 Millionen, Touristen, Antalya, Erdogan, Appell, Weltbevölkerungstag, Davutoglu, Iran, Gül, Sofia
11.07.2011: Abdullah Gül, Bulgarien, Davutoglu, saudi-arabischen, iranischen, Außenminister, Stefan Füle, Ihsanoglu, Freilassung, Raed Salah
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