Abdullah Gül setzt seine Kontakte in Polen fort
Gül ist im Rahmen seiner Kontakte mit Grzegorz Schetyna, Präsident
des polnischen Unterhauses und Senatspräsident Bogdan Borusewics zusammengekommen.
Gül wurde am Anfang seiner Reise von dem polnischen Präsidenten Bronislaw
Komorowski empfangen. Polen wird ab dem 1. Juli die EU-Ratspräsidentschaft
übernehmen. In diesem Rahmen bekräftigte der polnische Präsident Bronislaw
Komorowski die Rückendeckung seines Landes für die Türkei bei den Bemühungen
um einen EU-Beitritt.
Gül hingegen sagte, dass die Verhandlungen mit der EU bereits seit längerem
liefen und er mit einer "wesentlichen Beschleunigung" rechne. Hoffentlich
würden weitere Verhandlungskapitel eröffnet, so Gül.
Gül besuchte auch die Universität Vistula in der Hauptstadt Warschau.
Gül wurde bei seiner Ankunft an der Universität von den Schülern mit einem
großen Applaus empfangen. Gül besichtigte die Schule und unterhielt sich
mit einer Gruppe von türkischen Schülern. TÜRKÝYE-SABAH - 08/06/2011
Beziehungen zwischen Frankreich und der Türkei.
Frankreichs Außenminister Alain Juppe bewertete die Beziehungen zwischen
Frankreich und der Türkei. In seiner Rede in der Denkfabrik Brookings Institut
in der US-Hauptstadt Washington sagte Alain Juppe, “Es ist sehr schwer
die Beziehungen zwischen der Türkei und Frankreich zu bewerten. Dafür reicht
die Zeit gar nicht aus. Die Türkei ist ein sehr großes Land. In vielen
Bereichen arbeiten wir mit der Türkei zusammen. Aber Frankreich unterstützt
nicht den EU-Beitritt der Türkei. Deswegen sind die Beziehungen zwischen
der Türkei und Frankreich auch sehr schwer. Ich habe versucht, der Türkei
gegenüber freundlich zu sein. Ich wollte auch mit der Türkei in der Libyen
Krise zusammenarbeiten. Deswegen habe ich die Türkei auf die Konferenzen
in Doha und Abu Dhabi sowie der Kontaktgruppe eingeladen. Wir brauchen
die Türkei. ”
Juppe deutete auch daraufhin, dass die Türkei ein NATO Mitglied ist.
Juppe sagte, falls die Türkei hinsichtlich der Libyen Operation mit der
NATO nicht die gleiche Meinung teile, habe die Türkei als Bündnispartner
die Möglichkeit die Operationen zu stoppen. HÜRRÝYET - 08/06/2011
Davutoðlus Rolle bei Versöhnungsabkommen zwischen Fatah und Hamas
Laut der britischen Zeitung “The Independent” hat Außenminister Ahmet
Davutoðlu, beim kritischen Versöhnungsabkommen zwischen den Palästinensergruppen
Fatah und Hamas vermittelt und eine wichtige Rolle gespielt. Der renommierte
Journalist Robert Fisk gab in seinem Artikel in der “The Independent” die
Details zu den Gesprächen bekannt und wies darauf hin, dass Davutoðlu beim
Verhandlungsprozess mit dabei gewesen ist und mit dem ägyptischen Außenminister
Nabil Elaraby zusammen eine beutende Rolle gespielt hat.
Unterdessen wurde auch bekanntgegeben, dass der Unabhängige Milliardär
Munib Al-Masri, der als palästinensischer Vermittler an den Gesprächen
teilnahm, mit Davutoðlu während seiner Palästinareise zusammenkam und ihn
aufforderte an den Gesprächen teilzunehmen. Munib Al-Masri führte vor den
Verhandlungsgesprächen ein Telefongespräch mit dem ägyptischen Außenminister
Nabil Elaraby um Außenminister Ahmet Davutoðlu einzuladen, hieß es.
STAR-MÝLLÝYET - 08/06/2011
Putin: Die Türkei hat Hotels gebaut, während wir Raketen produziert
haben
Der russische Ministerpräsident Vladimir Putin besuchte in der Stadt
Soschi ein Sommer-Jugendlager. Hier beantwortete Putin Fragen der Schüler.
Auf eine Frage “Warum das russische Volk immer in die Türkei reisen müsse,
obwohl Russland auch am Schwarzen Meer liege” antwortete Putin “Entwicklungen
in einzelnen Bereichen hängen von Investitionen ab, die in der Vergangenheit
gemacht wurden. Die Schuhe die sie tragen stammen aus Italien oder? Warum?
Weil Italien vor Jahren in diesem Bereich seine Infrastruktur errichtet
hat. Das gleiche gilt auch für die Türkei. In den Zeiten der Sowjetunionen
waren wir im Bereich der militärischen Industrie tätig. Wir haben damals
Waffen und Raketen fabriziert. Wir haben versucht Maschinen für den Weltraum
herzustellen. Aber im touristischen Bereich haben wir keine Schritte unternommen.
Wir müssen akzeptieren, dass der Urlaub in der Türkei hochwertiger und
viel günstiger ist.” HÜRRÝYET - 08/06/2011
Türkei kann vom Importverbot für europäisches Gemüse nach Russland
profitieren
Das Importverbot für europäische Gemüseimporte nach Russland -der führende
Frischobst- und -gemüsemarkt der Türkei- verspricht neue Möglichkeiten
für lokale Unternehmen. Russland hat die EU-Länder wegen der tödlichen
Bakterie E.coli auf die schwarze Liste gesetzt, weil E.Coli einige Menschen
auf dem Kontinent getötet hat.
Ali Kavak, Leiter des Exporteurverbandes des Sektors in der mediterranen
Region erklärte, dass die Türkei nach den jüngsten Entwicklungen, bei ihrem
Wettbewerb mit Spanien, einem Hauptrivalen in dem Obst- und Gemüsehandel
jetzt einen Schritt nach vorn macht. Kavak sagte, „35 oder 40% der jährlichen
Obst- und Gemüseexporte der Türkei von rund 3 Millionen Tonnen gehen bereits
nach Russland. Deutschland ist der größte Markt für den Sektor, während
die Ukraine, Rumänien, der Irak und die Länder des Mittleren Ostens zu
den übrigen Spitzenkäufern gehören.“
Unterdessen gab Mustafa Satýcý, Leiter des Verbandes der Frischobst-
und -Gemüseexporteure in der südlichen Provinz Antalya bekannt, dass
die Kunden in Europa besorgt seien. Satýcý wies auch darauf hin, der türkische
Obst- und Gemüsehandel mit Russland hat vor der Krise bereits zugenommen.
STAR - 08/06/2011
10.06.2011: Hilfe, Lybische Oppositionelle, ERT Erdogan, Kandidatur, Ursula Plassnik, Touristenzahl, Istanbul, Gestiegen
09.06.2011: Flüchtlingswelle, Syrien, Libyen-Kontaktgruppe, Präsidenten, Verwaltungsgericht, EU, Nabucco, Weltbank, Wachstums- Prognose
08.06.2011: Abdullah Gül, Polen, Beziehungen, Frankreich, Türkei, Davutoglu, Fatah, Hamas, Importverbot, europäisches Gemüse, Russland
07.06.2011: Der Spiegel, Regionalmacht, Arbeitsmöglichkeit, UN, Ban Ki-Moon, Amtszeit, Empfang, Gül, Wahlen, Mazedonien, Türkei Wahlen
06.06.2011: EHEC- Fall, Türkei, 100. Gründungsjahr, Türkische Luftwaffe, Präsidialsystem, Polen, Inflation, Stieg
Archiv: Türkische Presse
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