Ahmet Davutoðlu in Polen
Außenminister Ahmet Davutoðlu hat dieses Wochenende an dem EU-Außenministertreffen
in der polnischen Stadt Sopot teilgenommen. Die Zukunft der Europäischen
Union und internationale Entwicklungen waren auf der Tagesordnung des informellen
Treffens. Bei dem Treffen machte Davutoðlu auf die jüngsten Entwicklungen
im Mittleren Osten und auf den israelischen Angriff auf die Gaza Hilfsflotte
aufmerksam. Nach seiner Rückkehr äußerte sich Davutoðlu bei einem Gespräch
mit Journalisten über Themen die er bei dem Treffen auf die Tagesordnung
gebracht hatte. Davutoðlu sagte: „Der Angriff auf die Gaza Hilfsflotte
ist nicht nur ein türkisch-israelisches Problem, sondern ein Problem zwischen
Israel und der internationalen Gesellschaft.“
Ferner hatte Davutoðlu erklärt, dass der Angriff auf das Schiff "Mavi
Marmara" vor den Internationalen Gerichtshof gebracht wird. HÜRRÝYET
Ýhsanoðlu will UN-Bericht nicht anerkennen
Die Sanktionen der Türkei gegen Israel haben im internationalen Bereich
ihre erste Unterstützung bekommen. OIC-Generalsekretär Ekmeleddin Ýhsanoðlu
sagte, dass sie den UN-Bericht nicht anerkennen werden. Die Organisation
der Islamischen Konferenz (OIC), die aus 57 Staaten besteht, bezeichnete
den UN-Bericht als "inakzeptabel". Die Blockade sei eine »unberechtigte
kollektive Strafe«, und Israel müsse gezwungen werden, das Embargo aufzuheben,
sagte der türkische OIC-Generalsekretär Ekmeleddin Ihsanoðlu. SABAH-HÜRRÝYET
Raketenfrühwarnradar wird in der Türkei stationiert
Nach der Entscheidung über die Stationierung des Raketenabwehrsystems
auf dem Nato-Gipfel in Lissabon im vorigen Jahr, wird ein Raketenfrühwarnradar
in der Türkei stationiert. Es wird berichtet, dass ein Raketenfrühwarnradar
in Diyarbakýr stationiert wird. Ziel des Systems sei die Schaffung von
Beiträgen zur Abschreckung von möglichen ballistischen Raketenabgriffen,
teilte das Außenministerium in einer schriftlichen Erklärung mit. ZAMAN
Entführte türkische Ingenieure freigelassen
Vier türkische Ingenieure, die im vergangenen Dezember in der ost-afghanischen
Provinz Paktia entführt wurden, wurden nach mehr als acht Monaten freigelassen.
Es wurde berichtet, dass der Stammesführer Haci Zahir die türkischen Ingenieure
an die Delegation des Internationalen Roten Kreuzes in der Nähe der Stadt
Gazni übergeben hat. Der Stammesführer erklärte, die entführten Türken
seien nicht gegen Lösegeld freigelassen worden.
“Wir wurden vor achteinhalb Monaten von der Taliban entführt. Anlässlich
des Ramadan-Endes wurden wir freigelassen. Wir wurden auch nicht gefoltert.”,
so einer der Ingenieure.
Nach Berichten der Anadolu Nachrichtenagentur, haben Außenminister
Ahmet Davutoðlu und seine Ehefrau Sare Davutoðlu die Familien der entführten
Ingenieure angerufen. HÜRRÝYET-SABAH
09.09.2011: Israel, Ricciardone, Al Dschasira + Erdogan, Russland, Luxemburg, Mosaik Museum
08.09.2011: Israel, Russland, Militärverträge, Netanjahu, Beziehungen Nicolas Sarkozy
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