Abdullah Gül reist nach Kirgisistan
Staatspräsident Abdullah Gül reist morgen zu Kontakten nach Kirgisistan.
Wie vom Pressezentrum des Staatspräsidiums verlautete, wird Gül an der
Amtseinweihung des am 30. Oktober zum Staatspräsidenten gewählten Almasbek
Atambajew teilnehmen. Im Rahmen des zweitägigen Besuchs werden Gül und
Atambajew zusammenkommen. Auf der Tagesordnung der Gespräche zwischen Gül
und Atambajew werden Themen wie bilaterale Beziehungen, internationale
und regionale Themen stehen. AA
Finanzminister Simsek in Washington
Finanzminister Mehmet Simsek, der zur Teilnahme am Jahreskongress der
Türkisch-Amerikanischen Vereinigung in die USA reiste, traf in Washington
ein. Finanzminister Mehmet Þimþek wird heute am Mittagessen der Türkisch-Amerikanischen
Vereinigung und von TUSKON teilnehmen und dort eine Rede halten. Þimþek
wird auch mit den Vertretern des WITSA Vereins zusammen kommen, die von
den türkischstämmigen Beschäftigten der türkisch-amerikanischen Handelskammern,
der türkisch-amerikanischen Gesellschaft, dem IWF und der Weltbank gegründet
wurde. AA
Nachbeben in Van
Erneut hat ein heftiges Erdbeben mit einer Stärke von 5,0
auf der Richterskala Van erschüttert. Das Erdbeben ereignete sich um 02.47
Uhr. Berichte über Opfer lagen bis jetzt nicht vor. Das berichtete die
türkische Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf die Behörden. AA
Davutoðlu zur Lage in Syrien
Außenminister Ahmet Davutoðlu äußerte sich gestern bei einer Live-Sendung
des Nachrichtenkanals 24 über die Lage in Syrien. Davutoðlu sagte, dass
die Türkei als eines der größten Länder in der Region im gegebenen Fall
für jedes Szenario bereit ist. Davutoðlu unterstrich, dass Syrien und die
Türkei seit Jahren zusammenleben.
Außenminister Ahmet Davutoðlu deutete auch darauf hin, dass die Eskalationen
in Syrien sogar im Fastenmonat weitergingen und sagte „Wir sind ein Land,
dass solchen Grausamkeiten nicht einfach so zusehen kann.“ Davutoðlu unterstrich,
dass sich die Nahost-Politik der Türkei nicht geändert hat. Er unterstrich
auch, dass die Türkei immer noch die „Null-Probleme Politik“ mit den Nachbarsländern
verteidigt. „Es ist aber hinsichtlich der bestehenden Führung in Syrien
nicht möglich die ‚Null-Probleme Politik‘ mit dem Land weiterzuführen.
Wenn die Unterdrückung weiter geht, ist die Türkei für jedes Szenario bereit.
Wir hoffen, dass ein militärisches Eingreifen nie notwendig wird. Das syrische
Regime muss einen Weg finden, Frieden mit der eigenen Bevölkerung zu schließen“,
so Davutoðlu weiter. Ein Regime, welches die eigenen Leute bekämpft, habe
keine Chance zu überleben. SABAH
Erdoðan aus Klinik in Istanbul entlassen
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan wurde nach einer Operation am
Verdauungstrakt aus der Klinik in Istanbul entlassen. Der Eingriff habe
am Samstag stattgefunden. Nach einer ärztlich empfohlenen Ruhepause werde
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan die Amtsgeschäfte wieder aufnehmen,
erklärte das Ministerpräsidentenamt. Er wird voraussichtlich am Freitag
mit US-Vizepräsident Joe Biden zusammentreffen. ALLE ZEÝTUNGEN
Joe Biden besucht die Türkei
US-Vizepräsident Joe Biden wird am 2. Dezember die Türkei besuchen.
Biden wird als erstes am Freitag in Ankara eintreffen. Es wird erwartet,
dass Biden im Rahmen seiner Kontakte mit dem Staatspräsidenten Abdullah
Gül und Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan zusammenkommt.
Es wird erwartet, dass im Rahmen seiner Kontakte Themen wie die gemeinsame
Terrorbekämpfung, die Zypern-Frage, der arabische Frühling, Syrien, die
Normalisierung der türkisch-armenischen Beziehungen, Afghanistan, die Beziehungen
zwischen der Türkei und Israel sowie die Reformen in der Türkei erörtert
werden. Nach seinen Kontakten in Ankara wird Biden zur Teilnahme am 2.
Internationalen Unternehmergipfel nach Istanbul weiterreisen.
Joe Biden wird nach seinen Kontakten in der Türkei nach Griechenland
einen Besuch abstatten. TÜRKÝYE-ZAMAN-STAR