ERDOÐAN IN SÝÝRT
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan nahm gestern an der Masseneröffnung
der 32 Einrichtungen in Siirt teil. In seiner Rede vor dem Republikanischen
Platz in Siirt bedankte sich Erdoðan bei der Bevölkerung für ihre Unterstützung
beim Referendum am 12. September dieses Jahres und sagte, dass die AK Partei
auch hinsichtlich der Entwicklungen in Siirt vieles unternommen hat. „Damit
ist auch das Ansehen der Türkei maximiert worden“ so Erdoðan. Er betonte
auch, dass sich die Universität in Siirt anhand dieser Entwicklungen sehr
fortgestritten hat. Des Weiteren kündigte Erdoðan an, dass die Inlandsflüge
zwischen Siirt und Ankara noch in diesem Monat beginnen werden. (Hürriyet)
DAVUTOÐLU IN TURKMENISTAN
Außenminister Ahmet Davutoðlu setzte seine offiziellen Kontakte in
Turkmenistan fort. Davutoðlu kam in Aschgabat mit dem turkmenischen Staatspräsidenten
und seinem turkmenischen Amtskollegen zusammen. Davutoðlu führte auch Gespräche
mit den Außenministern von Pakistan, Afghanistan und Usbekistan. Davutoðlu
erläuterte, dass sie die türkisch-turkmenischen Beziehungen auf eine noch
bessere Ebene bringen werden. Er betonte auch, dass sich die Beziehungen
zwischen der Türkei, Aserbaidschan, Turkmenistan und Kasachstan in einem
sehr guten Zustand befinden.
Des Weiteren wurde vermerkt, dass sich Außenminister Ahmet Davutoðlu
bei vier seiner europäischen Amtskollegen wegen einem Artikel, der in den
Zeitungen Herald Tribune und New York Times veröffentlicht wurde, telefonisch
bedankt hat.
Davutoðlu sagte hinsichtlich des iranischen Atomprogramms, dass die
nächsten Gespräche in Istanbul stattfinden werden und das es äußerst wichtig
ist, dass sich die jeweiligen Seiten dazu entschlossen haben, so eine Sitzung
zu verwirklichen. (Akþam)
EGEMEN BAÐIÞ ÜBER DAS ZYPERN-PROBLEM
Staatsminister und Chefunterhändler Egemen Baðýþ sagte, dass die Türkei
im Zypern-Problem auf alle Perspektiven vorbereitet ist und dass die Türkei,
falls die EU ihre Versprechen einhält, ihre Häfen zeitgleich öffnen könnte.
In einem Interview für die südzyprische Zeitung Simerini sagte Baðýþ,
“Es müssen gleichzeitig Schritte gemacht werden. Ich meine damit Schritte
am gleichen Tag. Ich bin der Meinung, dass es möglich ist so etwas zu tun.
Dimitris Christofias kann in ein Flugzeug steigen und nach Istanbul kommen.
Dann können wir zusammen im Großen Basar einkaufen gehen.”
Baðýþ erinnerte auch daran, dass die Türkei im Falle, dass die Verhandlungen
wieder ergebnislos bleiben, einen B Plan hat. (Star)
ÞÝMÞEK: “DIE TÜRKEI IST FÜR DEN EU-BEITRITT BEREIT ABER DIE EU NICHT”
In seiner Rede im Chatham House in London sagte der Finanzminister
Mehmet Þimþek, dass die Türkei für den EU-Beitritt bereit ist, aber die
EU dagegen nicht. Þimþek betonte auch, dass die Entwicklungen in der Türkei
von Seiten der EU nicht wahrgenommen werden. Seiner Ansicht nach betrachte
man die Türkei so, als sei im Lande alles noch wie in den 60’er Jahren.
Zu den Behauptungen, die Türkei habe ihre Aufgaben nicht in erfüllt, sagte
Þimþek: „Die EU ist nicht reif für die Türkei und sie behandeln uns unfair.
Viele Kapitel sind aus politischen Gründen blockiert worden. “ (Hürriyet)
MAHMUD AHMADINEDSCHAD KOMMT IN DIE TÜRKEI
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad kommt, um an der Organisation
für wirtschaftliche Zusammenarbeit (ECO) teilzunehmen, in die Türkei. Es
wurde bekannt gegeben, dass Ahmedinedschad an der Konferenz Ende dieses
Monats persönlich teilnehmen wird. Der Besuch des iranischen Präsidenten
in der Türkei wird voraussichtlich zwei Tage dauern. Ahmadinedschad wird
während seines Türkei-Besuchs mit hochrangigen Namen zusammen kommen. (Akþam)
DIE WENDUNG DER TÜRKEI IST VONNÖTEN
Die britische Zeitung Guardian hat berichtet, dass der türkische private
Bereich den Mittleren Osten, auch lange Zeit nachdem Zerfall des Osmanischen
Reiches fördernd weiterführen kann. Die Zeitung schrieb außerdem, dass
die arabische Politik in der Vergangenheit von Ýstanbul aus geleitet wurde
und dass sich die Geschichte nicht wiederholen wird.
Trotzdem müsse aber der fördernde türkische Einfluss begrüßt werden.
In dem Artikel steht außerdem, dass die unvergleichliche Dynamik der Türkei
nicht nachgeahmt werden könne. (Star)