Erstmals reiste ein armenischer Präsident in das Nachbarland.
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Historischer Besuch in der Türkei. Die Türkei und Armenien haben ihren Versöhnungskurs vier Tage nach der Unterzeichnung von Kooperationsprotokollen mit einer Fußball-Diplomatie fortgesetzt. Als erster armenischer Staatspräsident reiste Sersch Sargsjan zu einem WM-Qualifikationsspiel der Nationalmannschaften beider Staaten in die Türkei. Sportlich hat das Spiel dagegen keine Bedeutung. Weder die Türkei noch Armenien haben eine Chance auf Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika.
Mit dem ersten Besuch Güls in Eriwan im vergangenen Jahr, ebenfalls aus Anlass eines Fußballspiels, hatte die "Fußball-Diplomatie" zwischen den lange verfeindeten Nachbarstaaten begonnen. Am vergangenen Wochenende hatten Armenien und die Türkei in der Schweiz ihren Willen zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen besiegelt. Beide Seiten unterzeichneten in Zürich zwei Protokolle, die auch die Öffnung der seit 1993 geschlossenen Grenze vorsehen. Die türkisch-armenische Annäherung ist international als historischer Schritt begrüßt worden.
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