Presseschau türkische Medien 27.10.2010
Vatan
Die Tageszeitung Vatan zitiert unter der Schlagzeile Die Türkei ist zum Symbol des Wandels geworden die Worte des Autors Roger Cohen der US-Zeitung New York Times. Unter Berufung auf den Artikel heißt es, dass die Türkei immer mehr ins Rampenlicht rücke. Um den Wandel auf der Welt verstehen zu können, müsse man nur in die Türkei reisen. Die Türkei versuche über die wirtschaftlichen Beziehungen den Frieden und die Stabilität in ihrer Region zu gewährleisten. In dieser Hinsicht spiele Außenminister Ahmet Davutoglu eine wichtige Rolle.
Sabah
Sabah bringt unter der Schlagzeile Die Türkei will der Entwicklung von Nachitschevan einen Beitrag leisten die Worte von Staatsminister Zafer Caglayan beim Arbeitsforum zwischen den beiden Ländern in der autonomen Teilrepublik Nachitschevan an dem auch 125 Unternehmer aus der Türkei teilnahmen. Der Meldung zufolge sei Caglayan vom Parlamentspräsidenten Nachitschevans, Vasif Talibov empfangen worden und habe von ihm den Ausbau der Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern gefordert. Caglayan habe seinerseits vermerkt, der Güterexport der Türkei nach Nachitschevan sei nicht von Belang, viel mehr erhoffe sich Ankara einen Beitrag für die Entwicklung von Nachitschevan zu leisten.
Milliyet
In Milliyet lesen wir, der frühere irakische Außenminister und Premierminister, Tarek Aziz, der während der Zeit von Saddam Hussein im Amt war, sei zur Todesstrafe verurteilt worden. Laut dem Urteil des Hohen Gerichts werde dem 74-jährigen die Druckausübung gegen religiöse Parteien und deren Verfolgung vorgeworfen. Auch gegen den Privatsekretär von Saddam Hussein, Abid Hamid Hammud, der für die persönliche Sicherheit von Saddam Hussein verantwortlich war, und gegen den früheren Innenminister Sadun Shakir seien wegen den selben Vorwürfen die Todesstrafe erlassen worden. Nun müssten die Urteile zur Hinrichtung noch gebilligt werden.
Sabah
Sabah berichtet unter dem Titel Tsunami in Indonesien das starke Erdbeben vor der Insel Sumatra habe ein fünf Meter großes Tsunami ausgelöst. Der Tsunami habe zwei Dörfer weggespült. Die riesigen Wellen hätten mindestens 100 Menschen in den Tod gerissen, darunter vor allem Frauen und Kinder. Auch würden 502 Personen noch vermisst werden und die Zahl der Toten könne noch steigen.
Haber Türk
In Haber Türk heißt es unter der Schlagzeile Superstützpunkt der USA in Guam das Weiße Haus habe nach der Aufrüstung von China beschlossen, die Guam Insel im pazifischen Ozean als Superstützpunkt auszubauen. Nach dem Zweiten Weltkrieg sei dies die größte Investition der USA im Militärbereich. Nach dem Druck der japanischen Regierung für die Schließung des Stützpunkts auf der Insel Okinawa sollen 19.000 US-Soldaten abziehen.