Das weltweit erste "islamische Auto" will Malaysia gemeinsam mit dem Iran und der Türkei bauen.
Autos mit besonderen Fähigkeiten waren schon immer der Traum vieler Männer bis jetzt gibt es solche, die fliegen, schwimmen oder selbständig fahren können. Der malaysische Automobilhersteller Proton plant nun gemeinsam mit dem Iran und der Türkei ein weiteres merkwürdiges Fahrzeug: Er will ein Auto bauen, das auf die Bedürfnisse von Muslimen abgestimmt ist.
Eine Besonderheit soll für Gebete ein Kompass zur Ausrichtung nach Mekka sein. Zudem sollen Fächer für den Koran und Kopftücher geplant sein.
Das Muslim-Auto ist für den globalen Exportmarkt bestimmt, wie ein Sprecher der Firma Proton erklärte. Proton wird beim Projekt «islamisches Auto» federführend sein; die Idee dazu stammt jedoch aus dem Iran.
Proton ist ein staatlich kontrollierter Konzern, man verspreche sich von dem Projekt eine Senkung der Entwicklungskosten sowie eine Steigerung der Produktionszahlen. Proton dominiert den heimischen Markt, hat aber in letzter Zeit etwas zu kämpfen, seit die Regierung den verstärkten Import von Autos erlaubt hat.